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DAS NEUE PROGRAMM DER KONZERTSAISON 2010/2011 IST DA Eine spannende Konzertsaison mit international gefragten Solisten, namhaften Orchestern und erstklassigen Ensembles erwartet Sie! Mehr Informationen erhalten Sie unter "MUSIK & MEHR". [16. Juli 2010] DREI FÖRDERPREISE BEIM RICHARD-STRAUSS-VIOLIN-WETTBEWERB AM 4. MÄRZ 2010 Erstmals in ihrer langjährigen Wettbewerbs-Geschichte richtete die Richard-Strauss-Gesellschaft am 4. März im Münchner Gasteig ihren Wettbewerb im Fach VIOLINE aus. Die Teilnehmer waren aufgerufen, sich den Violinwerken von Richard Strauss zu widmen und in der ersten Runde seine in vielen Kammermusikprogrammen präsente Violinsonate op. 18 zu spielen. Den drei von der hochkarätig besetzten Jury (Prof. Dr. h.c. Ks. Brigitte Fassbaender - Vorsitzende, Arabella Steinbacher, Florian Sonnleitner, Markus Wolf) ausgewählten Finalisten oblag es anschließend, das 1882 komponierte Violinkonzert von Richard Strauss zu interpretieren. Dieses nur selten aufgeführte Jugendwerk stellt mit technischer Raffinesse und hohem Anspruch an die Gestaltungskraft des Solisten eine Herausforderung von besonderem Format dar. Die Jury beschloss, in diesem Jahr keinen ersten Preis zu vergeben, sondern den drei erfolgreichen jungen Nachwuchstalenten der Schlussrunde für ihre künstlerischen Leistungen jeweils einen Förderpreis in Höhe von 1.000,- € zuzuerkennen. Über diese besondere Auszeichnung freuen konnte sich die in der Ukraine geborenen 21jährige Geigerin Oleksandra Fedosova, die an der Münchner Musikhochschule bei Prof. Gottfried Schneider studiert und 2010 in die Akademie der Münchner Philharmoniker aufgenommen wurde. Auch an den Koreaner Jae-Young Kim, Meisterschüler in der Violinklasse von Prof. Christoph Poppen, ebenfalls an der Münchner Hochschule studierend und bereits bei verschiedenen internationalen Wettbewerben wie u.a. dem Isang-Yun Wettbewerb und dem Prager Frühling erfolgreich, und an Leonid Smorguner, Meisterschüler aus der Violinklasse des Star-Geigers Maxim Vengerov, wurde jeweils ein Förderpreis verliehen. Die zahlreichen Besucher, die den Wettbewerb im Kleinen Konzertsaal mitverfolgt hatten, freuten sich am Ende gemeinsam mit den Preisträgern über einen facettenreichen und spannenden Wettbewerbstag. [8. März 2010] UNBEKANNTE KOMPOSITION VON RICHARD STRAUSS VERÖFFENTLICHT Ein verschollen geglaubtes Lied von Richard Strauss, „Aus der Kindheit“ nach einem Text von Julius Sturm, ist jetzt erstmals als Druckausgabe im Verlag Schott erschienen, herausgegeben vom Leiter des Richard-Strauss-Instituts, Christian Wolf. Strauss hatte das Lied als 14jähriger komponiert und zusammen mit weiteren Liedern der mit der Familie befreundeten Sängerin Sophie Diez gewidmet. Das Manuskript des Liedes, das 1908 in die USA verkauft worden war, konnte 2007 von einem deutschen Privatsammler ersteigert werden. Bei ihrem Liederabend am 20. Juni 2009 im Rahmen des Richard-Strauss-Festivals Garmisch-Partenkirchen hatte Annette Dasch, begleitet von Wolfram Rieger, das Lied „Aus der Kindheit“ zum ersten Mal öffentlich aufgeführt. Richard Strauss AUS DER KINDHEIT für Singstimme und Klavier Erstausgabe, hrsg. von Christian Wolf Schott, Mainz 2009 RICHARD STRAUSS IM SPIEGEL DER KARIKATUR Gerade erschienen ist der neue Band der renommierten "Blauen Reihe", der Veröffentlichungen der Richard-Strauss-Gesellschaft: "Richard Strauss - Sein Leben und Werk im Spiegel der zeitgenössischen Karikatur". Richard Strauss war einer der gefeierten Komponisten des 20. Jahrhunderts und zugleich eine umstrittene Persönlichkeit. Kein Wunder, dass er zur Zielscheibe einer Kunstform wurde, die zur selben Zeit, als Strauss‘ Karriere begann, ihre große Blüte feierte: der Karikatur. Roswitha Schlötterer-Traimer, über Jahrzehnte eine profilierte Strauss-Forscherin, eröffnet in ihrer Zusammenstellung ein Panorama von 1894 bis 1942. Ihre Kommentare ordnen die Karikaturen in den zeitgeschichtlichen Kontext ein. Dieser Band ist zugleich der erste der Reihe, der vom Richard-Strauss-Institut herausgegeben wird und bei Schott Music erscheint. Richard Strauss Sein Leben und Werk im Spiegel der zeitgenössischen Karikatur Ausgewählt und kommentiert von Roswitha Schlötterer-Traimer Veröffentlichungen der Richard-Strauss-Gesellschaft, Bd. 20 368 Seiten, 178 s/w-Abbildungen € 49.95 [D] / € 51,40 [A] / sFr 85,- Erhältlich über den Buchhandel und im Richard-Strauss-Institut [13. Oktober 2009] ARBEIT AM QUELLENVERZEICHNIS HAT BEGONNEN Seit dem 1. Oktober arbeiten zwei Musikwissenschaftler im Richard-Strauss-Institut am "Verzeichnis der Quellen zu den Werken von Richard Strauss als elektronische Publikation". Die beiden neuen Mitarbeiter, Dr. Claudia Heine und Adrian Kech, werden sich in den kommenden drei Jahren der mühsamen, aber spannenden Aufgabe widmen, die Quellen zu Strauss‘ Kompositionen zu recherchieren, zu beschreiben und zu verzeichnen. Mit Claudia Heine, die soeben in Zürich ihr Studium abgeschlossen hat, konnte eine hochqualifizierte Wissenschaftlerin gewonnen werden. Adrian Kech, der in Kürze in München seine Dissertation abschließen wird, ist darüber hinaus bereits ein ausgewiesener Strauss-Fachmann. Mit dem Projekt, das aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert wird, geht das Richard-Strauss-Institut eine der dringlichsten Aufgaben im Bereich der Grundlagenforschung zu Richard Strauss an. [13. Oktober 2009] NEUES FORSCHUNGSPROJEKT Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die vom Richard-Strauss-Institut (RSI) beantragten Mittel für das Projekt "Verzeichnis der Quellen zu den Werken von Richard Strauss als elektronische Publikation" in vollem Umfang bewilligt. Die von der DFG gewährten Mittel umfassen - die Personalkosten für 2 wissenschaftliche Mitarbeiter (Vollzeit) sowie eine studentische Hilfskraft (stundenweise) - Sachmittel zur Abdeckung laufender Kosten in erheblichem Umfang. Für die Dauer des Projekts sind 36 Monate veranschlagt. Während für viele Komponisten, deren Schaffensschwerpunkt in das ausgehende 19. Jahrhundert und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts fällt (z.B. Reger, Schönberg, Hindemith), die Grundlagenforschung in Form von Werk- und Quellenverzeichnissen auf den Weg gebracht ist oder aber die Arbeit an kritischen Gesamtausgaben bereits begonnen oder sogar abgeschlossen wurde, steht die Strauss-Forschung hier erst am Anfang. Das Gesamtwerk von Richard Strauss ist äußerst umfangreich: Die neueste Ausgabe des Werkverzeichnisses von Franz Trenner (1999) verzeichnet 298 Nummern, darunter 23 Bühnenwerke, 27 große Orchesterwerke sowie über 200 Lieder, von denen häufig mehrere unter einer Werknummer zusammengefasst sind. Weitere 150 Kompositionen setzen sich zusammen aus Chorwerken, Bearbeitungen, Kammermusik, Märschen, kleineren Gelegenheitswerken und Fragmenten. Nach vorsichtiger Hochrechnung ist von einem Gesamtvolumen von mindestens ca. 2300 einzelnen Quellen auszugehen, begonnen jeweils mit der Textvorlage (bei textgebundenen Werken) bis hin zur gedruckten Erstausgabe. Hinzu kommen über 150 Skizzenbücher sowie etwa 200 einzelne Skizzenblätter. Ziel des Vorhabens ist die Schaffung eines umfassenden und jederzeit aktualisierbaren Verzeichnisses der Quellen zu den Werken von Richard Strauss. Dazu gehören: 1. Autographe Quellen (Niederschriften von Richard Strauss selbst) 1.1. Skizzen 1.2. Particell (Vorstufe der Partitur) 1.3. Partitur 1.4. Partiturabschriften 2. Abschriften von anderer Hand 3. Gedruckte Quellen 3.1. Korrekturfahnen 3.2. Erstausgaben 4. Aufführungsmateriale 5. Sonstige Quellen 6. Quellen zu Textvorlagen Um optimale Recherchemöglichkeiten im Quellenverzeichnis zu ermöglichen, werden die Forschungsergebnisse in elektronischer Form als Datenbank veröffentlicht; diese soll sowohl online zugänglich gemacht als auch auf CD-Rom vertrieben werden. Mit der Bewilligung der von der DFG gewährten Mittel kann erstmals ein größeres Projekt von erheblicher wissenschaftlicher Relevanz durch das RSI umgesetzt werden. Die Ansiedlung eines solchen Forschungsprojektes am RSI wird das internationale Renommee des Instituts als musikwissenschaftliche Forschungseinrichtung erheblich verbessern und bedeutet somit eine weitere Aufwertung des Kulturstandortes Garmisch-Partenkirchen. Darüber hinaus gehört das Vorhaben zu den zentralen Vorarbeiten für die Umsetzung der kritischen Ausgabe der Werke von Richard Strauss, deren Vorbereitungen momentan langfristig getroffen werden. [4. Mai 2009] FALKO HÖNISCH GEWINNT RICHARD-STRAUSS-WETTBEWERB 2009 Den jährlich stattfindenden Wettbewerb der Richard-Strauss-Gesellschaft München, der 2009 wieder in der Kategorie Gesang ausgeschrieben war, hat der Bariton Falko Hönisch aus Stuttgart gewonnen. Er erhält die Richard-Strauss-Medaille sowie einen Geldpreis in Höhe von 3.000 EUR. Förderpreise in Höhe von je 1.000 EUR gingen an Susanne Gritschneder, Mezzosopran/Alt (Lausanne, Schweiz) und Nam Won Huh, Tenor (München). Die Preisverleihung durch die Vorsitzende der Richard-Strauss-Gesellschaft, Frau Ks. Brigitte Fassbaender, findet im Rahmen des Festaktes zur Eröffnung des Richard-Strauss-Festivals am 20. Juni 2009 um 16:00 Uhr im Konzertsaal Richard Strauss des Kongresshauses Garmisch-Partenkirchen statt. Hier wird Falko Hönisch auch mit Liedern von Richard Strauss zu hören sein. Darüber hinaus präsentieren sich die Preisträger bei einem Konzert am 19. Oktober 2009 im Kleinen Konzertsaal des Münchner Gasteig. [8. Mai 2009] "BEI RICHARD STRAUSS IN GARMISCH-PARTENKIRCHEN" Mit historischen Fotografien aus dem Nachlass von Richard Strauss und den neuen, hervorragenden Aufnahmen von Anton Brandl bietet das vom Richard-Strauss-Institut herausgegebene Buch "Bei Richard Strauss in Garmisch-Partenkirchen" einen Einblick in die Garmischer Villa, wo schöpferisches Wirken, die Auseinandersetzung mit der abendländischen Kunst- und Kulturgeschichte und nicht zuletzt die Familie Leben und Alltag des berühmten Komponisten und Dirigenten bestimmten. Das Buch ist erhältlich im Richard-Strauss-Institut und bei der Tourist Information Garmisch-Partenkirchen. [8. Mai 2008] Christian Wolf / Jürgen May BEI RICHARD STRAUSS IN GARMISCH-PARTENKIRCHEN Fotos von Anton Brandl Prestel, München - Berlin - London - New York 2008 71 S., 9,95 € CHRISTINE HOFMANN: ANSPRECHPARTNERIN IN SACHEN KULTUR Am 15. Juli 2008 hat Christine Hofmann ihre Arbeit im neu errichteten Kulturbüro des Marktes Garmisch-Partenkirchen begonnen. Die Einstellung einer Fachkraft für Kulturmanagement war im Dezember letzten Jahres als Teil des Kulturkonzepts Garmisch-Partenkirchen vom Gemeinderat beschlossen worden. Unter den mehr als 60 Bewerbern überzeugte Hofmann durch ihre hohe Qualifikation ebenso wie durch ihr persönliches Auftreten. Die gebürtige Münchnerin hat eine Ausbildung als Betriebswirtin und Kulturmanagerin absolviert und viele Jahre in verantwortlicher Position in den Bereichen Konzert- und Theatermanagement gearbeitet. Zuletzt war sie in einem Museum in Niedersachsen tätig. Hofmann wird nicht nur für die organisatorischen Aufgaben rund um Richard-Strauss-Festival, Sinfonie- und Kammerkonzerte sowie Veranstaltungen im Rahmen der Wintersport- und Kulturwochen zuständig sein. Sie steht auch als Ansprechpartnerin in Sachen Kultur für Künstler, Vereine und Geschäftsleute in Garmisch-Partenkirchen zur Verfügung. Seinen Sitz hat das Kulturbüro im Richard-Strauss-Institut, dessen Team die neue Mitarbeiterin unterstützen wird. Wir heißen sie in Garmisch-Partenkirchen herzlich willkommen und wünschen ihr einen erfolgreichen Einstieg in ihre neue Tätigkeit. [16. Juli 2009] BRIGITTE FASSBAENDER LEITET RICHARD-STRAUSS-FESTIVAL AB 2009 Von 2009 an wird Frau Prof. Dr. h.c. Ks. Brigitte Fassbaender die Künstlerische Leitung des Richard-Strauss-Festivals übernehmen. Mehr als drei Jahrzehnte lang gehörte Fassbaender zu den bedeutendsten Strauss-Interpreten. Zwischen 1974 und 1988 prägte sie die Titelrolle im „Rosenkavalier“, 1994 beendete sie ihre Karriere als Opernsängerin mit einer „Elektra“ an der Metropolitan Opera in New York. Schon zu Beginn der 90er Jahre begann Fassbaender selbst Opern zu inszenieren. Seit 1999 leitet sie mit großem Erfolg als Intendantin die Geschicke des Tiroler Landestheaters Innsbruck. Dass eine herausragende Künstlerpersönlichkeit wie Brigitte Fassbaender, die auch Vorsitzende der Richard-Strauss-Gesellschaft ist, für das Richard-Strauss-Festival gewonnen werden konnte, stellt einen besonderen Glücksfall für Garmisch-Partenkirchen dar und setzt den gemeinsam mit Bernd Gellermann begonnenen Erneuerungsprozess fort. Die Neubesetzung der Künstlerischen Leitung des Festivals ist Teil des Kulturkonzepts, das der Gemeinderat des Marktes Garmisch-Partenkirchen in seiner Sitzung am Donnertag, den 13. Dezember beschlossen hat. So wird der Markt schon in Kürze eine Fachkraft für Kulturmanagement einstellen. Diese wird, in Kooperation mit dem Richard-Strauss-Institut und GAP Tourismus sowie bewährten Partnern nicht nur das Festival, aber auch andere Veranstaltungen des Marktes wie etwa die Abonnement-Konzerte konzeptionell entwickeln, organisieren und koordinieren. [17. Dezember 2007] | |||||||||||||||||