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„Richard Strauss: Späte Aufzeichnungen“ erhält Deutschen Musikeditionspreis

Im Dezember letzten Jahres stellte die Richard-Strauss-Gesellschaft München zusammen mit dem Richard-Strauss-Institut Garmisch-Partenkirchen den Band "Richard Strauss: Späte Aufzeichnungen", hg. von Marion Beyer, Jürgen May und Walter Werbeck. Schott: Mainz u.a. 2016 (Veröffentlichungen der Richard-Strauss-Gesellschaft, Bd. 21). der Öffentlichkeit vor. Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Edition entstand in mehr als dreijähriger Arbeit unter der Federführung des Richard-Strauss-Instituts.
Jetzt wurde das Buch mit dem renommierten Deutschen Musikeditionspreis „Best Edition“ des Deutschen Musikverleger-Verbandes ausgezeichnet. Die sorgfältige Editionsarbeit der drei Bandherausgeber erfährt damit ebenso eine Würdigung wie die Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Richard-Strauss-Gesellschaft sowie die verlegerische Betreuung durch den Verlag Schott.
In der Begründung der Jury heißt es: „Als Ergebnis sorgfältigster philologischer Editionsarbeit liegen uns nun die Notizhefte vor, die Strauss in der immer wieder so heiß diskutierten Zeit zwischen 1932/33 und 1949 nutzte. Damit liegt ein biographisch nun in höchstem Maße relevantes Quellenopus vor … Gerade weil Teile dieser Aufzeichnungen bereits – mit unkenntlichen editorischen Eingriffen – veröffentlicht sind, ist es so wertvoll, diese Quelle in einer kritischen Edition vorliegen zu haben. Dass dies in einer in jeder Beziehung handwerklich hochwertigen und sich jeder Aufmerksamkeit heischender modischer Zutat enthaltenden Ausstattung geschieht, wird die Nachhaltigkeit dieser Publikation in dieser Dimension gerecht. Entstanden ist ein Buch, das man auch in vielen Jahren noch gern zur Hand nehmen wird, in dem sich das Lesen wie das Forschen, die Freude am Buch und das Interesse am Inhalt auf das schönste verbindet.“
Der Deutsche Musikeditionspreis „Best Edition“ wird vom Deutschen Musikverleger-Verband für herausragende Qualität bei Notenausgaben und Musikbüchern verliehen. Der Verband und seine 400 Mitgliedsverlage würdigen damit in Zeiten der Nivellierung kultureller Leistungen und des Überhandnehmens von billigen Vervielfältigungen besondere editorische Leistungen. Im deutschen Musikfachhandel sind über 300.000 Notenausgaben deutscher Verlage im Angebot, jährlich kommen etwa 6.000 Neuerscheinungen hinzu.
Die Preisverleihung findet am kommenden Freitag, den 7. April 2017 um 13.00 Uhr auf der Musikmesse in Frankfurt am Main statt.
[5. April 2017]




Richard-Strauss-Wettbeweb 2017: Eine Siegerin und drei Förderpreise

Für den diesjährigen Richard-Strauss-Gesangswettbewerb waren 78 Bewerbungen eingegangen, aus denen 16 Kandidat*innen für das Vorsingen ausgewählt wurden. Die Bewerbungen aus ganz Deutschland, aus Österreich, der Schweiz, Großbritannien, Schweden, Litauen, den USA und Japan machten die diesjährige Ausschreibung zur mit Abstand erfolgreichsten in der Geschichte des Richard-Strauss-Wettbewerbs.
Die Jury setzte sich in diesem Jahr aus Ks. Gundula Janowitz, Elisabeth Ehlers (KünstlerSekretariat am Gasteig) und dem GMD der Oper Kiel, Georg Fritzsch, zusammen. Vorsitzende der Jury war Ks. Brigitte Fassbaender.
Am 14. März fanden sich Jury und Teilnehmer*innen im Kleinen Konzertsaal der Hochschule für Musik und Theater München ein und durften sich über sehr großes Publikumsinteresse freuen: Der Konzertsaal war bis auf den letzten Platz besetzt.
In der ersten Runde präsentierten die jungen Künstler*innen ein 15minütiges Programm mit Werken ihrer Wahl. Für die am frühen Abend beginnende Finalrunde qualifizierten sich Alexandra Flood/Sopran, Sarah Alexandra Hudarew/Mezzosopran, Susanne Langbein/Sopran, Eva Schöler/Mezzosopran, Julia Moorman/Sopran, Anna Voshege/Sopran und Tae Hwan Yun/Tenor.
In der zweiten Runde durften ausschließlich Werke von Richard Strauss vorgetragen werden. Mit Arien und Szenen aus den Opern „Ariadne auf Naxos“ und „Der Rosenkavalier“ sowie Liedern von Richard Strauss bewiesen die Vortragenden eindrücklich, auf welch hohem Niveau sich der Wettbewerb bewegt, und machten gleichzeitig der Jury die Entscheidung nicht leicht. Um 20.45 Uhr verkündete Juryvorsitzende Ks. Brigitte Fassbaender das Ergebnis: Gewinnerin in diesem Jahr ist die 27jährige Sopranistin Anna Voshege, die mit ihren Interpretationen der Zerbinetta („Großmächtige Prinzessin“, Ariadne auf Naxos) und der Sophie („Ich bin Euer Liebden sehr verbunden“, Der Rosenkavalier) Jury und Publikum nachhaltig beeindruckte.
Förderpreise erhielten die Sopranistinnen Alexandra Flood und Julia Moorman sowie der Tenor Tae Hwan Yun, Engagements für die Operngala des Richard-Strauss-Festivals am 29. Juni in der Olympia Eissporthalle gewannen Anna Voshege, Alexandra Flood und Sarah Alexandra Hudarew.
Die Preisträger*innen des Wettbewerbs werden die Eröffnung des Richard-Strauss-Festivals am 24. Juni 2017 musikalisch gestalten. Die Preisverleihung findet ebenfalls im Rahmen der Eröffnung statt.
[14. März 2017]




RICHARD STRAUSS: SPÄTE AUFZEICHNUNGEN
Buchpräsentation am 16. Dezember

Die Richard-Strauss-Gesellschaft München lädt gemeinsam mit dem Richard-Strauss-Institut zur Präsentation des neuen Bandes ihrer Publikationsreihe ein:

Richard Strauss: Späte Aufzeichnungen, hg. von Marion Beyer, Jürgen May und Walter Werbeck. Mainz u.a. 2016 (Veröffentlichungen der Richard-Strauss-Gesellschaft, Bd. 21).

In den 1930er und 1940er Jahren notierte Richard Strauss in insgesamt 16 Schreibheften Texte unterschiedlicher Inhalte: Biographisches, Notizen über das Musikleben in Deutschland, Europa und außereuropäischen Ländern und Gedanken zur europäischen Musik- und Kulturgeschichte. Als roter Faden durchzieht Strauss? Aufzeichnungen die Konstruktion seiner Rolle als Komponist und die Funktionalisierung seines musiktheatralischen Werkes innerhalb der Musikgeschichte und im Kontext der Zeitläufte überhaupt. Damit bieten die Aufzeichnungen unerlässliches Quellenmaterial für zukünftige Arbeiten über Richard Strauss. Die Edition entstand unter Federführung des Richard-Strauss-Instituts Garmisch-Partenkirchen und wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Dr. Jürgen May wird den neuen Band vorstellen. Anschließend liest die Vorsitzende der Richard-Strauss-Gesellschaft, Frau Ks. Brigitte Fassbaender, Ausschnitte aus den Späten Aufzeichnungen, und Mayuko Obuchi, Förderpreisträgerin des diesjährigen Richard-Strauss-Wettbewerbs, wird für die musikalische Umrahmung sorgen.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 16. Dezember 2016 um 17:00 Uhr im Hörsaal A 214 der Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1, statt. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen.
[7. Dezember 2016]




Hyeonjun Jo gewinnt den Richard-Strauss-Wettbewerb 2016 im Fach Klavier

Am 9. April 2016 fand im Großen Konzertsaal der Hochschule für Musik und Theater in München der Richard-Strauss-Wettbewerb statt. Fünf junge Klaviervirtuosen traten zum musikalischen Wettstreit an. Sieger in diesem Jahr ist der 22jährige koreanische Pianist Hyeonjun Jo.

Die 1976 gegründete Richard-Strauss-Gesellschaft widmet sich der Erforschung, Förderung und Pflege des Werks von Richard Strauss. Im Rahmen ihrer vielfältigen Aktivitäten richtet die Gesellschaft, deren Vorsitzende seit 2005 Ks. Brigitte Fassbaender ist, alljährlich den Richard-Strauss-Wettbewerb aus, der abwechselnd für junge Sängerinnen und Sänger und für Instrumentalisten ausgeschrieben wird - 2016 erstmals in seiner Geschichte für das Fach Klavier.
Das Wettbewerbsprogramm war anspruchsvoll, die prominent besetzte Jury ebenso. Juryvorsitzende Ks. Brigitte Fassbaender, Prof. Yaara Tal, Prof. Markus Bellheim und Dr. Daniel-Frédéric Lebon (Concerto Winderstein GmbH) definierten die von den KandidatInnen zu bewältigenden Aufgaben: Eine Auswahl aus zwölf von Max Reger bearbeiteten Liedern und die Burleske in d-Moll mussten in den beiden Wettbewerbsdurchgängen interpretiert werden. Der Anspruch an das technische und interpretatorische Können der KandidatInnen war dementsprechend groß. Dass der berühmte Klaviervirtuose und Dirigent Hans von Bülow, der den Solopart bei der Uraufführung der Burleske hätte spielen sollen, diese als „genial aber auch erschreckend“ bezeichnet hatte, mag zusätzlich Aufschluss über deren technische Finessen geben. Er lehnte die Uraufführung des Werks, die in der Folge 1890 von Eugen d’Albert gespielt wurde, ab.
Fünf KandidatInnen qualifizierten sich für den Wettbewerb: Carson Becke (geb. 1989, Kanada), Georg Michael Grau (geb. 1989, Deutschland), Hyeonjun Jo (geb. 1994, Korea), Max Philip Klüser (geb. 1994, Deutschland) und Mayuko Obuchi (geb. 1988, Japan). Die jungen KünstlerInnen bewiesen ein ausnehmend hohes musikalisches Niveau und machten der Jury das Urteil nicht leicht. Um 18:30 Uhr verkündete dann Ks. Brigitte Fassbaender den Entscheid der Jury: Hyeonjun Jo, Student an der Universität Mozarteum Salzburg, ging als Gewinner aus dem Wettbewerb hervor. Er wird beim Richard-Strauss-Festival 2016 im Rahmen des Preisträgerkonzerts am 15. Juni solistisch auftreten und erhält neben der Richard-Strauss-Medaille einen Geldpreis in Höhe von 2.500 Euro. Ein weiteres Preisträgerkonzert findet im Herbst 2016 in München statt. Der japanischen Pianistin Mayuko Obuchi, ebenfalls Studentin an der Universität Mozarteum Salzburg, wurde für ihre Interpretation ein mit 1.000 Euro dotierter Förderpreis zuerkannt.
[12. April 2016]




MÜNCHNER SYMPHONIKER ALS ORCHESTER "IN RESIDENCE"
Konzertsaison 2016/17 steht unter dem Motto "Klangfarben"

Im Richard-Strauss-Institut wurde das neue Konzertprogramm der Spielzeit 2016/17 vorgestellt, das unter dem Motto "Klangfarben" steht. Gleichzeitig zogen die Veranstalter eine positive Bilanz der zu Ende gehenden Saison: Mit 87,4% Auslastung waren die Sinfoniekonzerte so gut besucht wie nie zuvor, und wie schon in der vorangegangenen Saison wurden inklusive der Kammerkonzertreihe auch jetzt wieder mehr als 400 Abonnements verkauft.
Für die neue Sinfoniekonzertreihe konnten die Münchner Symphoniker als Partner gewonnen werden, die schon mehrfach in Garmisch-Partenkirchen zu Gast waren. Zusammen mit hervorragenden Dirigenten und Solisten präsentieren sie auf gewohnt hohem Niveau vier abwechslungsreiche Programme, vorwiegend aus dem klassisch-romantischen Repertoire. Einen besonderen Akzent setzt darüber hinaus das Neujahrskonzert mit einem Querschnitt, der von der Oper über die Operette bis zur Salonmusik reicht.
Ebenso farbenreich präsentiert sich die Kammermusik-Reihe im Richard-Strauss-Institut. Hier sind zum Teil „alte Bekannte“ wie Jonathan Aner und Shirley Brill oder Franziska Hölscher zu erleben; erstmals im Richard-Strauss-Institut zu Gast sind dagegen u.a. die junge Cellistin Raphaela Gromes, Gewinnerin des Richard-Strauss-Wettbewerbs 2012, sowie das Meccore String Quartet, das mit außergewöhnlichen Interpretationen Aufsehen erregt hat. Zusätzlich stellen sich in einem Sonderkonzert Mitglieder des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper vor.
Abonnements für beide Konzertreihen können über das Abonnement-Büro im Richard-Strauss-Institut gebucht werden, Einzelkarten sind bei den in der Programmbroschüre genannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Bei Fragen und Wünschen können Sie sich gern unter der Telefonnummer 08821 / 910 5950 an das Abonnementbüro im Richard-Strauss-Institut wenden (Montag–Freitag, 10:00–16:00 Uhr). Die Programmbroschüre für die Konzertsaison 2016/17 steht unter http://www.richard-strauss-institut.de/saisonprogramm_2016-2017.pdf zum Herunterladen bereit; auf Wunsch senden wir sie gern auch per Post zu.
[23. Februar 2016]




Richard-Strauss-Wettbewerb 2016:
Jetzt bewerben!

Die Richard-Strauss-Gesellschaft München hat den Richard-Strauss-Wettbewerb 2016 ausgeschrieben. Der alljährlich von der Gesellschaft ausgerichtete Wettbewerb richtet sich diesmal an junge Pianistinnen und Pianisten. Er findet am 9. April 2016 vor einer hochkarätig besetzten Jury im Großen Konzertsaal der Hochschule für Musik und Theater München statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, interessierte Musikliebhaber sind also willkommen.
Der Wettbewerbs-Flyer mit den genauen Bewerbungsmodalitäten steht unter www.richard-strauss-institut.de/wettbewerb2016-klavier.pdf zum Herunterladen bereit oder kann beim Richard-Strauss-Institut angefordert werden.




Richard-Strauss-Festival 2016:
Vorverkauf hat begonnen

Seit Freitag, dem 13. November 2015 sind Karten für das hochkarätige Programm des Richard-Strauss-Festivals 2016 bei den Vorverkaufsstellen erhältlich.
Neben den Einzelkarten in jeweils drei Preiskategorien gibt es zusätzlich spezielle Angebote für Musikfreunde, die möglichst viele Veranstaltungen besuchen möchten, oder einen spezifischen Interessensschwerpunkt haben.
Der Orchesterpass, der alle drei Orchesterkonzerte umfasst, sowie der Wochenendpass, der den Besuch sämtlicher Veranstaltungen am Eröffnungswochenende, dem 11. und 12. Juni ermöglicht, wird in drei Preiskategorien angeboten. Mit dem Festivalpass, der für alle Veranstaltungen gilt, sichert man sich beste Plätze der Kategorie A zum Vorzugspreis.
Das Festivalprogramm ist unter www.richard-strauss-festival.de zu finden, Kartenbestellungen sind u.a. über www.muenchenticket.de möglich.




"Von Narren und Weisen"
Das Programm des Richard-Strauss-Festivals 2016 ist da

Die künstlerische Leiterin, Ks. Brigitte Fassbaender, präsentierte am 8. Oktober 2015 im Rahmen einer Pressekonferenz das Festivalprogramm 2016. Nachdem beim Festival 2015 im Rahmen des Programmschwerpunkts der Tondichtungen das Frühwerk und Unbekanntes vorgestellt wurde, ist nun die Reihe an den berühmten Werken "Till Eulenspiegels lustige Streiche", "Also sprach Zarathustra" und "Don Quixote", die auch das Festivalmotto bestimmen.
Das genaue Programm sowie weitere Informationen zum Richard-Strauss-Festival 2016 finden Sie unter www.richard-strauss-festival.de. Auf Wunsch schicken wir Ihnen auch gern die Programmbroschüre zu.
[8. Oktober 2015]




KLANGRAUSCH
Die Konzertsaison 2015/2016 bietet ein abwechslungsreiches Programm

Unter dem Motto „Klangrausch“ steht das neue Programm der Konzertsaison 2015/2016, das Werke aus drei Jahrhunderten enthält und vielseitige, spannende und begeisternde Hörerlebnisse verspricht.
Eine Besonderheit ist in dieser Spielzeit das Neujahrskonzert, bei dem Musik von George Gershwin und Leonard Bernstein im Zentrum steht und einen schwungvollen, mitreißenden Abend garantiert. Neben dem Programm werden erstklassige Künstler für den „Klangrausch“ sorgen: Erneut sind international gefragte Solisten, Ensembles und Orchester zu Gast in Garmisch-Partenkirchen.
Sowohl die Sinfoniekonzerte als auch die Kammerkonzerte sind wieder als Abonnement buchbar.
Die aktuelle Programmbroschüre steht unter http://www.richard-strauss-institut.de/musik.php3 zum Herunterladen bereit; auf Wunsch senden wir sie gern auch per Post zu. Bei Fragen und Wünschen können Sie sich gern unter der neuen Telefonnummer 08821 / 910 5950 an das Abonnementbüro im Richard-Strauss-Institut wenden (Montag–Freitag, 10:00–16:00 Uhr).
[31. Juli 2015]




Emma Moore gewinnt Richard-Strauss-Wettbewerb 2015

Am 30. März 2015 fand in München der Richard-Strauss-Wettbewerb statt. Von 56 jungen Sängerinnen und Sängern wurden 15 zum Vorsingen eingeladen, sieben kamen ins Finale.
Für den diesjährigen Richard-Strauss-Gesangswettbewerb bewarben sich Sängerinnen und Sänger aus ganz Deutschland, aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Norwegen und Russland und machten die diesjährige Ausschreibung zur mit Abstand erfolgreichsten in der Geschichte des Richard-Strauss-Wettbewerbs.
Jury und TeilnehmerInnen fanden sich im Kleinen Konzertsaal der Hochschule für Musik und Theater München ein und konnten sich zusätzlich über sehr großes Publikumsinteresse freuen: Der Konzertsaal war bis auf den letzten Platz besetzt.
Um 20.30 Uhr verkündete Juryvorsitzende Ks. Brigitte Fassbaender das Ergebnis: Preisträgerin in diesem Jahr ist die 27jährige Sopranistin Emma Moore, die mit ihrer Interpretation von Strauss-Liedern großen Eindruck hinterließ. Die gebürtige Australierin studierte zunächst am Conservatorium of Music der University of Sydney und setzt ihr Studium seit 2011 an der Universität der Künste in Berlin fort.
Förderpreise wurden an die Sopranistinnen Alexandra Flood und Laura Verena Incko sowie an den Tenor Sung Min Song vergeben.
Die PreisträgerInnen des Wettbewerbs werden die Eröffnung des Richard-Strauss-Festivals am 20. Juni 2015 musikalisch gestalten. Die Preisverleihung findet ebenfalls im Rahmen der Eröffnung statt.
[31. März 2015]




Richard-Strauss-Gesangswettbewerb 2015

Am 30. März 2015 findet der nächste Richard-Strauss-Wettbewerb in München statt - diesmal wieder im Fach Gesang. Bis zum 7. Februar können sich junge Sängerinnen und Sänger um die Teilnahme am Vorsingen vor der wie immer prominent besetzten Jury und einem interessierten Publikum bewerben.
Die Teilnahmebedingungen sowie alle weiteren Einzelheiten sind dem Flyer zu entnehmen, der unter www.richard-strauss-institut.de/wettbewerb.php3 zum Herunterladen bereitsteht. Auf Wunsch senden wir Ihnen den Flyer auch per Post zu.
[5. November 2014]




"Von Leidenschaft und Tod"
Programm des Richard-Strauss-Festivals 2015 ist erschienen

Auch im kommenden Jahr dürfen sich Strauss-Liebhaber und Musikfreunde auf eine ganze Reihe musikalischer Leckerbissen freuen. Vom 20. bis 27. Juni 2015 sind erneut international renommierte Solisten, Ensembles und Orchester in Strauss' Wahlheimat zu erleben.
Unter dem Motto „Von Leidenschaft und Tod“ gibt das Festival 2015 den Auftakt zu einem Themenschwerpunkt, der sich in den nächsten Jahren der chronologischen Aufführung aller Tondichtungen von Richard Strauss widmet. Schon der ganz junge „Tondichter“ bewies mit „Don Juan“, „Tod und Verklärung“, „Macbeth“ und der selten aufgeführten Sinfonischen Fantasie „Aus Italien" seine frühe Meisterschaft. Wir freuen uns, Ihnen neben diesen jugendlichen Meisterwerken in erstklassiger Wiedergabe noch eine Fülle Strauss'scher Werke aus der Frühzeit des genialen Komponisten präsentieren zu dürfen. Und hoffen, dass Richard Strauss mit seinem Erfindungsreichtum auch Sie im Festivaljahr 2015 wieder aufs Neue begeistern wird.
Das genaue Programm sowie weitere Informationen zum Richard-Strauss-Festival 2015 finden Sie unter www.richard-strauss-festival.de. Auf Wunsch schicken wir Ihnen auch gern die Programmbroschüre zu.
[5. November 2014]




Bitte beachten!
Geänderte Telefon- und Fax-Nummern

Aufgrund einer Umstellung der Telefonanlage des Marktes Garmisch-Partenkirchen haben sich auch die Verbindungen des Richard-Strauss-Instituts geändert. Wir sind in Zukunft unter den folgenden Nummern zu erreichen:

Fon 08821 / 910 5950
Fax 08821 / 910 5960

[24. Oktober 2014]




Ausstellung STRAUSS-BILDER in Parkstein

Die Wanderausstellung STRAUSS-BILDER, die das Richard-Strauss-Institut aus Anlass des 150. Geburtstages von Richard Strauss zunächst in dessen Geburtsstadt München und dann in seiner Wahlheimat Garmisch-Partenkirchen präsentiert hat, war zuletzt in Würzburg und Bamberg zu sehen.
Seit dem 19. Oktober wird sie nun, in Zusammenarbeit mit dem dortigen Heimatverein, in Parkstein in der Oberpfalz, dem Geburtsort des Hornisten Franz Strauß, des Vaters von Richard Strauss, gezeigt. Dort kann die von Anita Bauer kuratierte und von Andrea Sorg gestaltete Ausstellung noch bis zum 21. November 2014 besucht werden.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Oktober Di bis So 10:00 bis 17:00 Uhr | November Do bis So 13:00 bis 17:00 Uhr
[24. Oktober 2014]




Ausstellung STRAUSS-BILDER in Würzburg

Die Wanderausstellung STRAUSS-BILDER, die das Richard-Strauss-Institut aus Anlass des 150. Geburtstages von Richard Strauss zunächst in dessen Geburtsstadt München und dann in seiner Wahlheimat Garmisch-Partenkirchen gezeigt hat, ist jetzt in Würzburg zu sehen. In Zusammenarbeit mit dem dortigen Tonkünstlerverband wird die von Anita Bauer kuratierte und von Andrea Sorg gestaltete Ausstellung in der BBK-Galerie im Kulturspeicher präsentiert.
Ein Konzert mit Liedern von Richard Strauss bildet am Sonntag, den 7. September 2014 um 17:00 Uhr den Abschluss der Ausstellung. Ausführende sind Studentinnen und Studenten der Liedklasse an der Hochschule für Musik Würzburg, die Leitung hat Holger Berndsen.
Öffnungszeiten der Ausstellung: Mi, Do, Fr, Sa 14:00 bis 18:00 Uhr | So 11:00 bis 18:00 Uhr
[27. August 2014]




Von adagio bis VIVACE:
Sinfonie- und Kammerkonzerte 2014/2015

Attraktive Konzerte, dargeboten von international gefragten Orchestern, Ensembles und Solisten lassen auch in der kommenden Konzertsaison wieder vielversprechende Sinfonie- und Kamerkonzerte erwarten. Neben Namen, die dem Garmisch-Partenkirchner Konzertpublikum seit langem ein Begriff sind, wie Ingolf Turban, Arabella Steinbacher, Eduard Stan oder Anke Dill, werden auch viele Interpreten zum ersten Mal zu erleben sein: die Festival Strings Lucerne, der Pianist Nicholas Rimmer oder das Klavierquartett um die Geigerin Franziska Hölscher.
Abonnements sind bereits jetzt an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich, der Einzelkartenverkauf beginnt dann am 16. September. Das Saisonprogramm ist im Internet unter http://www.richard-strauss-institut.de/musik_programm.php3 zu finden. Die aktuelle Programmbroschüre steht unter http://www.richard-strauss-institut.de/musik.php3 zum Herunterladen bereit; auf Wunsch senden wir sie gern auch per Post zu.
[27. August 2014]




Ausstellung STRAUSS-BILDER im Kurhaus Garmisch

Vom 13. April bis zum 22. Juni 2014 zeigt das Richard-Strauss-Institut aus Anlass des 150. Geburtstages von Richard Strauss die Ausstellung "Strauss-Bilder" im Kurhaus Garmisch. Die Ausstellung, die vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst gefördert wird, war zunächst in Strauss' Geburtsstadt München zu sehen und geht später nach Würzburg und Bamberg.
Mit der Künstlerpersönlichkeit Richard Strauss verbinden wir Bilder verschiedenster Art, denn er war nicht nur Komponist und Dirigent, sondern auch Bildungsbürger, Familienmensch und vieles mehr. Diese unterschiedlichen Facetten beleuchtet die Ausstellung "Strauss-Bilder", die von der Kuratorin Anita Bauer konzipiert und entwickelt und von Andrea Sorg gestalterisch und graphisch umgesetzt wurde.
Lernen Sie die große Künstlerpersönlichkeit Richard Strauss kennen - vielseitig, widersprüchlich und genial.
[27. Mai 2014]




RICHARD-STRAUSS-WETTBEWERB 2014 FÜR HORN

Der jährlich von der Richard-Strauss-Gesellschaft e.V. ausgerichtete Richard-Strauss-Wettbewerb ist im Jahr 2014 für das Fach Horn ausgeschrieben.
Die Ausschreibung steht unter
http://www.richard-strauss-gesellschaft.org/index.php/aktuelles
zum Download bereit oder kann bei der Geschäftsstelle der Richard-Strauss-Gesellschaft im Richard-Strauss-Institut angefordert werden.
[16. Januar 2014]




NEUES EDITIONS-PROJEKT HAT AM 1. OKTOBER BEGONNEN
Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Veröffentlichung der Aufzeichnungen von Strauss

Richard Strauss hat in den 1930er und 1940er Jahren 16 Hefte mit memoirenartigen Aufzeichnungen angelegt. Die Texte umfassen autobiographische Notizen ebenso wie Gedanken zur europäischen Kultur- und Musikgeschichte, zu zeitgeschichtlichen und politischen Ereignissen, sowie Gedanken zur Zukunft der Musik im Nachkriegsdeutschland und -europa. Strauss’ Aufzeichnungen geben in einzigartiger Weise Einblick nicht nur in die Musik- und Kulturgeschichte seiner Zeit; sie offenbaren auch die geistesgeschichtlichen und kulturellen Prägungen einer der herausragenden deutschen Künstlerpersönlichkeiten des späten 19. und des 20. Jahrhunderts. Sie sind darüber hinaus unerlässliche Quellen für biographische Arbeiten über Strauss.

Die Aufzeichnungen werden nun durch das Richard-Strauss-Institut (RSI) erstmals in einer kritischen Ausgabe vollständig und im originalen Wortlaut veröffentlicht. Das Projekt, das eine Laufzeit von zwei Jahren hat, wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Dank dieser Förderung konnte zum 1. Oktober 2013 die Musikwissenschaftlerin Marion Beyer für die Dauer des Projekts als Teilzeitkraft beim RSI angestellt werden.

Partner bei dem Projekt ist Prof. Dr. Walter Werbeck (Universität Greifswald), der vor allem durch seine Forschungen und Veröffentlichungen zu Richard Strauss national und international höchstes Ansehen genießt und von Anfang an an der Konzeption des Editionsvorhabens beteiligt war.
[16. Oktober 2013]




Sonderausstellung
EINE ALPENSINFONIE NACH RICHARD STRAUSS. AQUARELLZYKLUS VON LORE RHOMBERG

Am Donnerstag, den 10. Oktober 2013 wurde im Richard-Strauss-Institut die Ausstellung "Eine Alpensinfonie nach Richard Strauss. Aquarellzyklus von Lore Rhomberg" in Anwesenheit der Künstlerin eröffnet. Im Gespräch mit Kurt Prantl berichtete die 90jährige Aquarellmalerin über ihre künstlerische Entwicklung und schilderte die Entstehung ihres Zyklus zu Richard Strauss' Alpensinfonie.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Richard-Strauss-Instituts bis zum 29. März zu sehen.
[10. Oktober 2013]




KONZERTSAISON 2013/14 - DAS NEUE PROGRAMM IST DA

Auch in der Saison 2013/2014 präsentiert Garmisch-Partenkirchen allen Musikfreunden eine attraktive Sinfonie- und Kammerkonzertreihe. In beiden Konzertreihen sind Komponisten wie Interpreten von großer internationaler Vielfalt vertreten – es erwartet Sie also einmal mehr ein ausgesprochen abwechslungsreiches Programm!

Wie die vier Sinfoniekonzerte sind auch die fünf Kammerkonzerte als Abonnement buchbar. Zum Abschluss der Spielzeit bieten wir diesmal eine Operngala als Sonderkonzert an, das auf Wunsch in das Abonnement integriert werden kann (Abonnement S plus).

Bei Fragen und Wünschen können Sie sich gern an das Abonnementbüro im Richard-Strauss-Institut wenden (Tel. 08821 / 910 950, E-Mail rsi@gapa.de, Montag–Freitag, 10:00–16:00 Uhr). Wenn Sie die aktuelle Programmbroschüre zugeschickt bekommen möchten, teilen Sie uns bitte Ihre Postadresse mit. Informationen zu den nächsten Veranstaltungen finden Sie auch hier auf unserer Homepage unter MUSIK & MEHR - Die Veranstaltungen.
[29. Juli 2013]




GLORIA REHM GEWINNT DEN RICHARD-STRAUSS-GESANGSWETTBEWERB 2013

Die Gewinnerin des diesjährigen Richard-Strauss-Gesangswettbewerbs steht fest: Die 28jährige Sopranistin Gloria Rehm überzeugte am 8. März beim öffentlichen Vorsingen in der Münchner Hochschule für Musik und Theater Jury und Publikum mit ihrer ausdrucksstarken Interpretation und einer souveränen Gesangstechnik. Einen Förderpreis erhielt der Tenor Jeongkon Choi.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Eröffnung des Richard-Strauss-Festivals am 8. Juni in Garmisch-Partenkirchen statt.
[12. März 2013]




RICHARD-STRAUSS-GESELLSCHAFT VERLEGT GESCHÄFTSSTELLE INS RICHARD-STRAUSS-INSTITUT

Seit dem 1. Januar 2013 werden die Geschäfte der Richard-Strauss-Gesellschaft München vom Richard-Strauss-Institut aus geführt. Die Gesellschaft war bereits an der Gründung des Instituts maßgeblich beteiligt. Seither wurde die Zusammenarbeit weiter intensiviert. So gibt das Richard-Strauss-Institut seit einigen Jahren die Buchreihe "Veröffentlichungen der Richard-Strauss-Gesellschaft" heraus und organisiert Veranstaltungen wie etwa den von der Gesellschaft ausgeschriebenen Richard-Strauss-Wettbewerb oder die Gesangs-Meisterkurse.
Durch den Umzug der Geschäftsstelle, die bisher in der Hochschule für Musik in München untergebracht war, kann die Zusammenarbeit zwischen Institut und Gesellschaft bei ihren zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten noch reibungsloser und wirkungsvoller gestaltet werden. Zudem stärkt die Orientierung der Richard-Strauss-Gesellschaft nach Garmisch-Partenkirchen die Funktion des Richard-Strauss-Instituts als internationales Kompetenzzentrum für Richard Strauss.
[10. Januar 2013]




EINZIGE KOMPOSITION FÜR KLAVIER VIERHÄNDIG VERÖFFENTLICHT

Eine weitere Erstveröffentlichung präsentiert das Richard-Strauss-Institut: Das "Intermezzo" für Klavier vierhändig, TrV 138, ist im Verlag Schott erschienen, herausgegeben von Christian Wolf.
Das Originalmanuskript des lange Zeit unbekannten Stücks befand sich zunächst in Privatbesitz in Italien, bevor es 1998 vom Auktionshaus Christie's zum Verkauf angeboten wurde. Heute gehört es einem Sammler in Hong Kong.
Strauss komponierte sein einziges Werk für Klavier zu vier Händen Anfang 1885. Warum es zu seinen Lebzeiten ungedruckt blieb, ist ebenso wenig bekannt wie Anlass zur Komposition.
Bereits am 21. Juni 2009 war das "Intermezzo" im Rahmen des Richard-Strauss-Festivals vom renommierten Klavierduo Yaara Tal & Andreas Groethuysen aufgeführt worden - zum ersten Mal seit seiner Entdeckung.




RAPHAELA GROMES GEWINNT RICHARD-STRAUSS-WETTBEWERB FÜR CELLO

Die 21jährige Cellistin Raphaela Gromes (München) hat den Richard-Strauss-Wettbewerb 2012 gewonnen. Drei der Bewerber, die sich am Mittwoch, den 14. März der Jury präsentierten, erreichten die Endrunde. Hier überzeugte Raphaela Gromes schließlich durch ihr souveränes Spiel. Einen Förderpreis erhielt der aus Wien stammende Thomas Auner. Auner, ebenfalls 21 Jahre alt, studiert in Saarbrücken bei Gustav Rivinius.
Die Gewinnerin des Wettbewerbs kann bereits auf bemerkenswerte Konzerterfahrung zurückblicken: Seit 2005 tritt sie regelmäßig als Solistin in Orchesterkonzerten auf. Im Herbst 2010 begann sie ein Cello-Studium bei Wen-Sinn Yang an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Im Rahmen des Richard-Strauss-Festivals 2012 wird Raphaela Gromes auch in Garmisch-Partenkirchen zu hören sein. Im Cello-Recital am Donnerstag, den 21. Juni um 15:00 Uhr im Olympiasaal spielt die außergewöhnliche junge Cellistin u.a. Strauss’ Cellosonate op. 6.
[16. März 2012]




TAGUNGSBAND „RICHARD STRAUSS IM EUROPÄISCHEN KONTEXT“ ERSCHIENEN

Als Richard Strauss-Jahrbuch 2011 ist vor wenigen Tagen der Kongressbericht der Internationalen Fachtagung „Richard Strauss im europäischen Kontext“ erschienen.
Im September 2009 hatte das Richard-Strauss-Institut Garmisch-Partenkirchen anlässlich des 60. Todestages von Richard Strauss, der mit dem 10jährigen Bestehen der Einrichtung zusammenfiel, die Internationale Fachtagung „Richard Strauss im europäischen Kontext“ veranstaltet. Referenten aus vielen europäischen Ländern, darunter renommierte Fachleute ebenso wie Vertreter des wissenschaftlichen Nachwuchses, beleuchteten die Vielfalt der internationalen Wahrnehmung, Rezeption und Wirkungsgeschichte des großen Komponisten und Dirigenten, dessen Leben und Schaffen so eng mit dem ihn umgebenden europäischen Kontext verflochten waren.
Das öffentliche Interesse sowie das außerordentlich positive Echo des teilnehmenden Fachpublikums veranlassten die Veranstalter, eine möglichst zeitnahe Veröffentlichung der Tagungsbeiträge vorzubereiten.
Dass sich die Internationale Richard Strauss-Gesellschaft bereitfand, die gesammelten Beiträge in ihre Publikationsreihe aufzunehmen, ist besonders erfreulich – spiegelt sich doch in der Kooperation zwischen dem in der bayerischen Wahlheimat des Komponisten ansässigen Richard-Strauss-Institut und der traditionsreichen Gesellschaft mit Sitz in Wien einmal mehr die europäische Dimension des Themas wider.

Richard Strauss-Jahrbuch 2011
Hg. von der Internationalen Richard Strauss-Gesellschaft in Wien und dem Richard-Strauss-Institut in Garmisch-Partenkirchen
Redaktion: Günter Brosche (Wien) und Jürgen May (Garmisch-Partenkirchen)
Tutzing: Hans Schneider 2011
[08.01.2012]




RICHARD-STRAUSS-WETTBEWERB 2012 FÜR VIOLONCELLO

Der jährlich von der Richard-Strauss-Gesellschaft e.V. ausgerichtete Richard-Strauss-Wettbewerb ist im Jahr 2012 für das Fach Violoncello ausgeschrieben.
Die Ausschreibung steht unter
http://www.richard-strauss-institut.de/violoncellowettbewerb2012.pdf
zum Download bereit oder kann beim Richard-Strauss-Institut angefordert werden.
[26. Oktober 2011]




RICHARD-STRAUSS-QUELLENVERZEICHNIS IST ONLINE

Unter großem Interesse der Öffentlichkeit wurde am 20. Oktober im Konzertsaal des Richard-Strauss-Instituts (RSI) in Garmisch-Partenkirchen eine einzigartige Online-Datenbank vorgestellt: das Richard-Strauss-Quellenverzeichnis (RSQV), für jedermann zugänglich auf www.rsi-rsqv.de.
Die RSQV-Datenbank ist das Zwischenergebnis einer zweijährigen intensiven Forschungsarbeit. Dahinter steht ein seit Oktober 2009 am RSI ansässiges, dreijähriges Forschungsprojekt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert wird. Die Projektmitarbeiter Dr. Claudia Heine und Adrian Kech, M.A., die neben dem Inhalt auch für das Konzept der Datenbank verantwortlich sind, führten die Zuhörer in die Welt dieses Recherchemittels ein, das „neue Maßstäbe in der musikwissenschaftlichen Datenbank-Recherche“ setzen soll, wie der Projektleiter Jürgen May betonte. Programmiert wurde die Datenbank von der IT-Gruppe Geisteswissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität in München (LMU).
Das RSQV ist ein modernes Rechercheinstrument, das höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügt, und leistet wichtige und aktuelle Basisarbeit für die Forschung zum Komponisten Richard Strauss. Der Interessierte findet in der Datenbank Musikquellen von der ersten Skizze bis zum Erstdruck eines jeden Werks von Richard Strauss und kann sowohl die Quellen als auch die Werke mittels verschiedener Suchkriterien beliebig recherchieren. „Der Inhalt und der Bearbeitungsgrad der Datensätze sind maximal transparent“, erläuterte Kech. Eine besonders hohe Qualität der Datensätze können Heine und Kech vor allem dann garantieren, wenn die Quelle im Original gesichtet wurde. Ziel ist es, im Idealfall bis zum Ende der Projektlaufzeit sämtliche öffentlich zugänglichen Quellen einzusehen. „Denn die Sekundärliteratur liefert leider teilweise nur rudimentäre, ungenaue oder veraltete Angaben“, argumentierte Heine und machte dies an ausgewählten Beispielen deutlich. Die Datenbank stellt sich dem Benutzer also als work-in-progress dar. Die Inhalte werden von nun an sozusagen in Echtzeit aktualisiert, die Zahl der Datensätze wird kontinuierlich steigen.
Das RSQV ist vielseitig vernetzt. Zu den Kooperationspartnerner des Projekts gehört unter anderem die seit Februar 2011 an der LMU etablierte Richard-Strauss-Gesamtausgabe.

Zugang zur Datenbank:
http://www.rsi-rsqv.de

Weitere Informationen zum RSQV:
http://www.richard-strauss-institut.de/rsqv.php3

[26. Oktober 2011]




Erstmals auf Sardinien:
FESTIVAL "LE PIACE RICHARD STRAUSS?" IN CAGLIARI

Zum ersten Mal fand in diesem Sommer in der sardischen Hauptstadt Cagliari das Festival "Le piace Richard Strauss?" statt. In fünf Konzerten, vom 28. August bis zum 1. September, waren vor allem frühe Werke von Richard Strauss zu hören: Kammermusik, Klavierstücke, die Melodramen und Kompositionen für Bläserensemble. Gleichzeitig war die Ausstellung "Richard Strauss in Italia" zu sehen, eine überarbeitete und konzentrierte Version der Ausstellung, die der Musikwissenschaftler Dr. Giangiorgio Satragni 2003 für das Richard-Strauss-Institut zusammengestellt hatte.
Mit viel Enthusiasmus hatte das Organisationsteam (Nicola Fioravanti, Riccardo Ghiani, Silvia Spano) das Programm zusammengestellt und Musiker sowohl aus Cagliari als auch von auswärts für das Projekt gewonnen. Als besonders erfolgreich und letztlich auch zukunftweisend für das Festival erwies sich dabei das Abschlusskonzert des "Ensemble del Festival": Unter der Leitung des Dirigenten Gérard Korsten hatten Bläser von Konservatorium und Opernorchester der Inselhauptstadt sowie auswärtige Musiker gemeinsam das Programm des Abends erarbeitet.
Das Richard-Strauss-Institut wirkte als Haupt-Kooperationspartner an der Veranstaltungsreihe mit. Gemeinsam mit Satragni hatten Dr. Christian Wolf und Dr. Jürgen May den Organisatoren schon bei der Planung beratend zur Seite gestanden. Die Konzerte in Cagliari wurden schließlich von Wolf, May und Satragni abwechselnd moderiert.
Das zum Ende des Festivals hin deutlich zunehmende Publikumsinteresse ermutigte die Veranstalter, die Idee von "Le piace Richard Strauss?" weiterzuentwickeln: Über eine Fortsetzung im nächsten Jahr wird bereits nachgedacht.
[8. September 2011]




DREI FÖRDERPREISE BEIM RICHARD-STRAUSS-GESANGSWETTBEWERB AM 18. MÄRZ 2011

Am Freitag, den 18. März 2011 fand im Kleinen Konzertsaal der Musikhochschule München der Gesangswettbewerb der Richard-Strauss-Gesellschaft statt. Aus den insgesamt 26 Bewerbungen wurden vorab anhand der eingereichten Demo-Aufnahmen 8 Kandidatinnen und Kandidaten für das Vorsingen ausgewählt. Nach der ersten Runde (Programm freier Wahl) wurden 4 Teilnehmer zur zweiten Runde (Werke von Strauss) zugelassen.
Am Ende beschloss die Jury, in diesem Jahr keinen ersten Preis zu vergeben. Stattdessen wurde drei Sängerinnen und Sängern jeweils ein Förderpreis in Höhe von 1.000,- € zuerkannt. Über diese besondere Auszeichnung freuen konnten sich Anne Bredow, Sopran (32 Jahre, München), Maria Bulgakova, Sopran (35 Jahre, Lübeck) und Ulrich Burdack, Bass (29 Jahre, Innsbruck).
[22. März 2011]




KRITISCHE AUSGABE DER WERKE VON RICHARD STRAUSS
Ein neues Projekt der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Ab 2011 entsteht in München die erste historisch-kritische Ausgabe der musikalischen Werke von Richard Strauss. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat in ihrer Sitzung im Oktober beschlossen, das Vorhaben in das Akademienprogramm aufzunehmen. Es wird von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften betreut und an der LMU München unter der Leitung des Musikwissenschaftlers Hartmut Schick durchgeführt. Das Projekt hat eine Laufzeit von 25 Jahren.
Kooperationspartner ist das Richard-Strauss-Institut in Garmisch-Partenkirchen, das von Anfang an - von der Planung bis zur Antragstellung - an dem Projekt mitgewirkt hat. Insbesondere mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Richard-Strauss-Quellenverzeichnis leistet es bereits wichtige Vorarbeiten für die Werkausgabe.
Die kritische Werkausgabe wird eine Auswahl treffen, die die wichtigsten Gattungen und Werkgruppen jeweils vollständig erfasst. Internationale Experten und wissenschaftlicher Nachwuchs sind eng in das Projekt einbezogen; über entsprechendes Aufführungsmaterial werden die Ergebnisse in die internationale Musikpraxis eingehen. Ergänzende Dokumentenbände werden die Entstehung und Rezeption der Werke dokumentieren.
[November 2010]




DREI FÖRDERPREISE BEIM RICHARD-STRAUSS-VIOLIN-WETTBEWERB AM 4. MÄRZ 2010

Erstmals in ihrer langjährigen Wettbewerbs-Geschichte richtete die Richard-Strauss-Gesellschaft am 4. März im Münchner Gasteig ihren Wettbewerb im Fach VIOLINE aus. Die Teilnehmer waren aufgerufen, sich den Violinwerken von Richard Strauss zu widmen und in der ersten Runde seine in vielen Kammermusikprogrammen präsente Violinsonate op. 18 zu spielen. Den drei von der hochkarätig besetzten Jury (Prof. Dr. h.c. Ks. Brigitte Fassbaender - Vorsitzende, Arabella Steinbacher, Florian Sonnleitner, Markus Wolf) ausgewählten Finalisten oblag es anschließend, das 1882 komponierte Violinkonzert von Richard Strauss zu interpretieren. Dieses nur selten aufgeführte Jugendwerk stellt mit technischer Raffinesse und hohem Anspruch an die Gestaltungskraft des Solisten eine Herausforderung von besonderem Format dar.
Die Jury beschloss, in diesem Jahr keinen ersten Preis zu vergeben, sondern den drei erfolgreichen jungen Nachwuchstalenten der Schlussrunde für ihre künstlerischen Leistungen jeweils einen Förderpreis in Höhe von 1.000,- € zuzuerkennen.
Über diese besondere Auszeichnung freuen konnte sich die in der Ukraine geborenen 21jährige Geigerin Oleksandra Fedosova, die an der Münchner Musikhochschule bei Prof. Gottfried Schneider studiert und 2010 in die Akademie der Münchner Philharmoniker aufgenommen wurde. Auch an den Koreaner Jae-Young Kim, Meisterschüler in der Violinklasse von Prof. Christoph Poppen, ebenfalls an der Münchner Hochschule studierend und bereits bei verschiedenen internationalen Wettbewerben wie u.a. dem Isang-Yun Wettbewerb und dem Prager Frühling erfolgreich, und an Leonid Smorguner, Meisterschüler aus der Violinklasse des Star-Geigers Maxim Vengerov, wurde jeweils ein Förderpreis verliehen.
Die zahlreichen Besucher, die den Wettbewerb im Kleinen Konzertsaal mitverfolgt hatten, freuten sich am Ende gemeinsam mit den Preisträgern über einen facettenreichen und spannenden Wettbewerbstag.
[8. März 2010]




UNBEKANNTE KOMPOSITION VON RICHARD STRAUSS VERÖFFENTLICHT

Ein verschollen geglaubtes Lied von Richard Strauss, „Aus der Kindheit“ nach einem Text von Julius Sturm, ist jetzt erstmals als Druckausgabe im Verlag Schott erschienen, herausgegeben vom Leiter des Richard-Strauss-Instituts, Christian Wolf.
Strauss hatte das Lied als 14jähriger komponiert und zusammen mit weiteren Liedern der mit der Familie befreundeten Sängerin Sophie Diez gewidmet. Das Manuskript des Liedes, das 1908 in die USA verkauft worden war, konnte 2007 von einem deutschen Privatsammler ersteigert werden.
Bei ihrem Liederabend am 20. Juni 2009 im Rahmen des Richard-Strauss-Festivals Garmisch-Partenkirchen hatte Annette Dasch, begleitet von Wolfram Rieger, das Lied „Aus der Kindheit“ zum ersten Mal öffentlich aufgeführt.

Richard Strauss
AUS DER KINDHEIT für Singstimme und Klavier
Erstausgabe, hrsg. von Christian Wolf
Schott, Mainz 2009




RICHARD STRAUSS IM SPIEGEL DER KARIKATUR

Gerade erschienen ist der neue Band der renommierten "Blauen Reihe", der Veröffentlichungen der Richard-Strauss-Gesellschaft: "Richard Strauss - Sein Leben und Werk im Spiegel der zeitgenössischen Karikatur".
Richard Strauss war einer der gefeierten Komponisten des 20. Jahrhunderts und zugleich eine umstrittene Persönlichkeit. Kein Wunder, dass er zur Zielscheibe einer Kunstform wurde, die zur selben Zeit, als Strauss‘ Karriere begann, ihre große Blüte feierte: der Karikatur. Roswitha Schlötterer-Traimer, über Jahrzehnte eine profilierte Strauss-Forscherin, eröffnet in ihrer Zusammenstellung ein Panorama von 1894 bis 1942. Ihre Kommentare ordnen die Karikaturen in den zeitgeschichtlichen Kontext ein.
Dieser Band ist zugleich der erste der Reihe, der vom Richard-Strauss-Institut herausgegeben wird und bei Schott Music erscheint.

Richard Strauss
Sein Leben und Werk im Spiegel der zeitgenössischen Karikatur
Ausgewählt und kommentiert von Roswitha Schlötterer-Traimer
Veröffentlichungen der Richard-Strauss-Gesellschaft, Bd. 20
368 Seiten, 178 s/w-Abbildungen
€ 49.95 [D] / € 51,40 [A] / sFr 85,-
Erhältlich über den Buchhandel und im Richard-Strauss-Institut
[13. Oktober 2009]




ARBEIT AM QUELLENVERZEICHNIS HAT BEGONNEN

Seit dem 1. Oktober arbeiten zwei Musikwissenschaftler im Richard-Strauss-Institut am "Verzeichnis der Quellen zu den Werken von Richard Strauss als elektronische Publikation".
Die beiden neuen Mitarbeiter, Dr. Claudia Heine und Adrian Kech, werden sich in den kommenden drei Jahren der mühsamen, aber spannenden Aufgabe widmen, die Quellen zu Strauss‘ Kompositionen zu recherchieren, zu beschreiben und zu verzeichnen. Mit Claudia Heine, die soeben in Zürich ihr Studium abgeschlossen hat, konnte eine hochqualifizierte Wissenschaftlerin gewonnen werden. Adrian Kech, der in Kürze in München seine Dissertation abschließen wird, ist darüber hinaus bereits ein ausgewiesener Strauss-Fachmann.
Mit dem Projekt, das aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert wird, geht das Richard-Strauss-Institut eine der dringlichsten Aufgaben im Bereich der Grundlagenforschung zu Richard Strauss an. [13. Oktober 2009]




NEUES FORSCHUNGSPROJEKT

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die vom Richard-Strauss-Institut (RSI) beantragten Mittel für das Projekt "Verzeichnis der Quellen zu den Werken von Richard Strauss als elektronische Publikation" in vollem Umfang bewilligt. Die von der DFG gewährten Mittel umfassen
- die Personalkosten für 2 wissenschaftliche Mitarbeiter (Vollzeit) sowie eine studentische Hilfskraft (stundenweise)
- Sachmittel zur Abdeckung laufender Kosten in erheblichem Umfang.
Für die Dauer des Projekts sind 36 Monate veranschlagt.
Während für viele Komponisten, deren Schaffensschwerpunkt in das ausgehende 19. Jahrhundert und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts fällt (z.B. Reger, Schönberg, Hindemith), die Grundlagenforschung in Form von Werk- und Quellenverzeichnissen auf den Weg gebracht ist oder aber die Arbeit an kritischen Gesamtausgaben bereits begonnen oder sogar abgeschlossen wurde, steht die Strauss-Forschung hier erst am Anfang.
Das Gesamtwerk von Richard Strauss ist äußerst umfangreich: Die neueste Ausgabe des Werkverzeichnisses von Franz Trenner (1999) verzeichnet 298 Nummern, darunter 23 Bühnenwerke, 27 große Orchesterwerke sowie über 200 Lieder, von denen häufig mehrere unter einer Werknummer zusammengefasst sind. Weitere 150 Kompositionen setzen sich zusammen aus Chorwerken, Bearbeitungen, Kammermusik, Märschen, kleineren Gelegenheitswerken und Fragmenten.
Nach vorsichtiger Hochrechnung ist von einem Gesamtvolumen von mindestens ca. 2300 einzelnen Quellen auszugehen, begonnen jeweils mit der Textvorlage (bei textgebundenen Werken) bis hin zur gedruckten Erstausgabe. Hinzu kommen über 150 Skizzenbücher sowie etwa 200 einzelne Skizzenblätter.
Ziel des Vorhabens ist die Schaffung eines umfassenden und jederzeit aktualisierbaren Verzeichnisses der Quellen zu den Werken von Richard Strauss. Dazu gehören:
1. Autographe Quellen (Niederschriften von Richard Strauss selbst)
1.1. Skizzen
1.2. Particell (Vorstufe der Partitur)
1.3. Partitur
1.4. Partiturabschriften
2. Abschriften von anderer Hand
3. Gedruckte Quellen
3.1. Korrekturfahnen
3.2. Erstausgaben
4. Aufführungsmateriale
5. Sonstige Quellen
6. Quellen zu Textvorlagen
Um optimale Recherchemöglichkeiten im Quellenverzeichnis zu ermöglichen, werden die Forschungsergebnisse in elektronischer Form als Datenbank veröffentlicht; diese soll sowohl online zugänglich gemacht als auch auf CD-Rom vertrieben werden.
Mit der Bewilligung der von der DFG gewährten Mittel kann erstmals ein größeres Projekt von erheblicher wissenschaftlicher Relevanz durch das RSI umgesetzt werden. Die Ansiedlung eines solchen Forschungsprojektes am RSI wird das internationale Renommee des Instituts als musikwissenschaftliche Forschungseinrichtung erheblich verbessern und bedeutet somit eine weitere Aufwertung des Kulturstandortes Garmisch-Partenkirchen. Darüber hinaus gehört das Vorhaben zu den zentralen Vorarbeiten für die Umsetzung der kritischen Ausgabe der Werke von Richard Strauss, deren Vorbereitungen momentan langfristig getroffen werden. [4. Mai 2009]




FALKO HÖNISCH GEWINNT RICHARD-STRAUSS-WETTBEWERB 2009

Den jährlich stattfindenden Wettbewerb der Richard-Strauss-Gesellschaft München, der 2009 wieder in der Kategorie Gesang ausgeschrieben war, hat der Bariton Falko Hönisch aus Stuttgart gewonnen. Er erhält die Richard-Strauss-Medaille sowie einen Geldpreis in Höhe von 3.000 EUR.
Förderpreise in Höhe von je 1.000 EUR gingen an Susanne Gritschneder, Mezzosopran/Alt (Lausanne, Schweiz) und Nam Won Huh, Tenor (München).
Die Preisverleihung durch die Vorsitzende der Richard-Strauss-Gesellschaft, Frau Ks. Brigitte Fassbaender, findet im Rahmen des Festaktes zur Eröffnung des Richard-Strauss-Festivals am 20. Juni 2009 um 16:00 Uhr im Konzertsaal Richard Strauss des Kongresshauses Garmisch-Partenkirchen statt. Hier wird Falko Hönisch auch mit Liedern von Richard Strauss zu hören sein.
Darüber hinaus präsentieren sich die Preisträger bei einem Konzert am 19. Oktober 2009 im Kleinen Konzertsaal des Münchner Gasteig. [8. Mai 2009]




"BEI RICHARD STRAUSS IN GARMISCH-PARTENKIRCHEN"

Mit historischen Fotografien aus dem Nachlass von Richard Strauss und den neuen, hervorragenden Aufnahmen von Anton Brandl bietet das vom Richard-Strauss-Institut herausgegebene Buch "Bei Richard Strauss in Garmisch-Partenkirchen" einen Einblick in die Garmischer Villa, wo schöpferisches Wirken, die Auseinandersetzung mit der abendländischen Kunst- und Kulturgeschichte und nicht zuletzt die Familie Leben und Alltag des berühmten Komponisten und Dirigenten bestimmten.
Das Buch ist erhältlich im Richard-Strauss-Institut und bei der Tourist Information Garmisch-Partenkirchen. [8. Mai 2008]

Christian Wolf / Jürgen May
BEI RICHARD STRAUSS IN GARMISCH-PARTENKIRCHEN
Fotos von Anton Brandl
Prestel, München - Berlin - London - New York 2008
71 S., 9,95 €




CHRISTINE HOFMANN: ANSPRECHPARTNERIN IN SACHEN KULTUR

Am 15. Juli 2008 hat Christine Hofmann ihre Arbeit im neu errichteten Kulturbüro des Marktes Garmisch-Partenkirchen begonnen. Die Einstellung einer Fachkraft für Kulturmanagement war im Dezember letzten Jahres als Teil des Kulturkonzepts Garmisch-Partenkirchen vom Gemeinderat beschlossen worden. Unter den mehr als 60 Bewerbern überzeugte Hofmann durch ihre hohe Qualifikation ebenso wie durch ihr persönliches Auftreten.
Die gebürtige Münchnerin hat eine Ausbildung als Betriebswirtin und Kulturmanagerin absolviert und viele Jahre in verantwortlicher Position in den Bereichen Konzert- und Theatermanagement gearbeitet. Zuletzt war sie in einem Museum in Niedersachsen tätig.
Hofmann wird nicht nur für die organisatorischen Aufgaben rund um Richard-Strauss-Festival, Sinfonie- und Kammerkonzerte sowie Veranstaltungen im Rahmen der Wintersport- und Kulturwochen zuständig sein. Sie steht auch als Ansprechpartnerin in Sachen Kultur für Künstler, Vereine und Geschäftsleute in Garmisch-Partenkirchen zur Verfügung.
Seinen Sitz hat das Kulturbüro im Richard-Strauss-Institut, dessen Team die neue Mitarbeiterin unterstützen wird. Wir heißen sie in Garmisch-Partenkirchen herzlich willkommen und wünschen ihr einen erfolgreichen Einstieg in ihre neue Tätigkeit. [16. Juli 2009]




BRIGITTE FASSBAENDER LEITET RICHARD-STRAUSS-FESTIVAL AB 2009

Von 2009 an wird Frau Prof. Dr. h.c. Ks. Brigitte Fassbaender die Künstlerische Leitung des Richard-Strauss-Festivals übernehmen.
Mehr als drei Jahrzehnte lang gehörte Fassbaender zu den bedeutendsten Strauss-Interpreten. Zwischen 1974 und 1988 prägte sie die Titelrolle im „Rosenkavalier“, 1994 beendete sie ihre Karriere als Opernsängerin mit einer „Elektra“ an der Metropolitan Opera in New York.
Schon zu Beginn der 90er Jahre begann Fassbaender selbst Opern zu inszenieren. Seit 1999 leitet sie mit großem Erfolg als Intendantin die Geschicke des Tiroler Landestheaters Innsbruck.
Dass eine herausragende Künstlerpersönlichkeit wie Brigitte Fassbaender, die auch Vorsitzende der Richard-Strauss-Gesellschaft ist, für das Richard-Strauss-Festival gewonnen werden konnte, stellt einen besonderen Glücksfall für Garmisch-Partenkirchen dar und setzt den gemeinsam mit Bernd Gellermann begonnenen Erneuerungsprozess fort.
Die Neubesetzung der Künstlerischen Leitung des Festivals ist Teil des Kulturkonzepts, das der Gemeinderat des Marktes Garmisch-Partenkirchen in seiner Sitzung am Donnertag, den 13. Dezember beschlossen hat. So wird der Markt schon in Kürze eine Fachkraft für Kulturmanagement einstellen. Diese wird, in Kooperation mit dem Richard-Strauss-Institut und GAP Tourismus sowie bewährten Partnern nicht nur das Festival, aber auch andere Veranstaltungen des Marktes wie etwa die Abonnement-Konzerte konzeptionell entwickeln, organisieren und koordinieren. [17. Dezember 2007]