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GLORIA REHM GEWINNT DEN RICHARD-STRAUSS-GESANGSWETTBEWERB 2013 Die Gewinnerin des diesjährigen Richard-Strauss-Gesangswettbewerbs steht fest: Die 28jährige Sopranistin Gloria Rehm überzeugte am 8. März beim öffentlichen Vorsingen in der Münchner Hochschule für Musik und Theater Jury und Publikum mit ihrer ausdrucksstarken Interpretation und einer souveränen Gesangstechnik. Einen Förderpreis erhielt der Tenor Jeongkon Choi. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Eröffnung des Richard-Strauss-Festivals am 8. Juni in Garmisch-Partenkirchen statt. RICHARD-STRAUSS-GESELLSCHAFT VERLEGT GESCHÄFTSSTELLE INS RICHARD-STRAUSS-INSTITUT Seit dem 1. Januar 2013 werden die Geschäfte der Richard-Strauss-Gesellschaft München vom Richard-Strauss-Institut aus geführt. Die Gesellschaft war bereits an der Gründung des Instituts maßgeblich beteiligt. Seither wurde die Zusammenarbeit weiter intensiviert. So gibt das Richard-Strauss-Institut seit einigen Jahren die Buchreihe "Veröffentlichungen der Richard-Strauss-Gesellschaft" heraus und organisiert Veranstaltungen wie etwa den von der Gesellschaft ausgeschriebenen Richard-Strauss-Wettbewerb oder die Gesangs-Meisterkurse. Durch den Umzug der Geschäftsstelle, die bisher in der Hochschule für Musik in München untergebracht war, kann die Zusammenarbeit zwischen Institut und Gesellschaft bei ihren zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten noch reibungsloser und wirkungsvoller gestaltet werden. Zudem stärkt die Orientierung der Richard-Strauss-Gesellschaft nach Garmisch-Partenkirchen die Funktion des Richard-Strauss-Instituts als internationales Kompetenzzentrum für Richard Strauss. [10. Januar 2013] KONZERTSAISON 2012/13 - DAS NEUE PROGRAMM IST DA Auch in der kommenden Saison 2012/2013 erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm aus Sinfoniekonzerten im Kongresshaus und Kammerkonzerten im Richard-Strauss-Institut. Den Schwerpunkt bilden wieder herausragende Standardwerke des Repertoires, die vor allem in der Kammerkonzertreihe durch lohnende Raritäten ergänzt werden. Freuen Sie sich auf international gefragte Solisten, namhafte Orchester und erstklassige Ensembles! Die vier Sinfoniekonzerte sind wie immer als Abonnement buchbar, ebenso wie die fünf Kammerkonzerte. Diese werden ergänzt durch ein Sonderkonzert mit Studenten der Royal Academy of Music London (nicht im Abonnement). Abonnements können mit der Bestellkarte in der Programmbroschüre über das Abonnementbüro im Richard-Strauss-Institut gebucht werden. Einzelkarten für alle Veranstaltungen erhalten Sie ab 15. September bei den im Programmheft genannten Vorverkaufsstellen. Wenn Sie die aktuelle Programmbroschüre zugeschickt bekommen möchten, teilen Sie uns bitte Ihre Postadresse mit (Tel. 08821/910950, E-Mail rsi@gapa.de). Informationen zu den nächsten Veranstaltungen finden Sie auch auf unserer Homepage unter MUSIK & MEHR - Die Veranstaltungen. [31. Juli 2012] EINZIGE KOMPOSITION FÜR KLAVIER VIERHÄNDIG VERÖFFENTLICHT Eine weitere Erstveröffentlichung präsentiert das Richard-Strauss-Institut: Das "Intermezzo" für Klavier vierhändig, TrV 138, ist im Verlag Schott erschienen, herausgegeben von Christian Wolf. Das Originalmanuskript des lange Zeit unbekannten Stücks befand sich zunächst in Privatbesitz in Italien, bevor es 1998 vom Auktionshaus Christie's zum Verkauf angeboten wurde. Heute gehört es einem Sammler in Hong Kong. Strauss komponierte sein einziges Werk für Klavier zu vier Händen Anfang 1885. Warum es zu seinen Lebzeiten ungedruckt blieb, ist ebenso wenig bekannt wie Anlass zur Komposition. Bereits am 21. Juni 2009 war das "Intermezzo" im Rahmen des Richard-Strauss-Festivals vom renommierten Klavierduo Yaara Tal & Andreas Groethuysen aufgeführt worden - zum ersten Mal seit seiner Entdeckung. RAPHAELA GROMES GEWINNT RICHARD-STRAUSS-WETTBEWERB FÜR CELLO Die 21jährige Cellistin Raphaela Gromes (München) hat den Richard-Strauss-Wettbewerb 2012 gewonnen. Drei der Bewerber, die sich am Mittwoch, den 14. März der Jury präsentierten, erreichten die Endrunde. Hier überzeugte Raphaela Gromes schließlich durch ihr souveränes Spiel. Einen Förderpreis erhielt der aus Wien stammende Thomas Auner. Auner, ebenfalls 21 Jahre alt, studiert in Saarbrücken bei Gustav Rivinius. Die Gewinnerin des Wettbewerbs kann bereits auf bemerkenswerte Konzerterfahrung zurückblicken: Seit 2005 tritt sie regelmäßig als Solistin in Orchesterkonzerten auf. Im Herbst 2010 begann sie ein Cello-Studium bei Wen-Sinn Yang an der Hochschule für Musik und Theater in München. Im Rahmen des Richard-Strauss-Festivals 2012 wird Raphaela Gromes auch in Garmisch-Partenkirchen zu hören sein. Im Cello-Recital am Donnerstag, den 21. Juni um 15:00 Uhr im Olympiasaal spielt die außergewöhnliche junge Cellistin u.a. Strauss’ Cellosonate op. 6. [16. März 2012] TAGUNGSBAND „RICHARD STRAUSS IM EUROPÄISCHEN KONTEXT“ ERSCHIENEN Als Richard Strauss-Jahrbuch 2011 ist vor wenigen Tagen der Kongressbericht der Internationalen Fachtagung „Richard Strauss im europäischen Kontext“ erschienen. Im September 2009 hatte das Richard-Strauss-Institut Garmisch-Partenkirchen anlässlich des 60. Todestages von Richard Strauss, der mit dem 10jährigen Bestehen der Einrichtung zusammenfiel, die Internationale Fachtagung „Richard Strauss im europäischen Kontext“ veranstaltet. Referenten aus vielen europäischen Ländern, darunter renommierte Fachleute ebenso wie Vertreter des wissenschaftlichen Nachwuchses, beleuchteten die Vielfalt der internationalen Wahrnehmung, Rezeption und Wirkungsgeschichte des großen Komponisten und Dirigenten, dessen Leben und Schaffen so eng mit dem ihn umgebenden europäischen Kontext verflochten waren. Das öffentliche Interesse sowie das außerordentlich positive Echo des teilnehmenden Fachpublikums veranlassten die Veranstalter, eine möglichst zeitnahe Veröffentlichung der Tagungsbeiträge vorzubereiten. Dass sich die Internationale Richard Strauss-Gesellschaft bereitfand, die gesammelten Beiträge in ihre Publikationsreihe aufzunehmen, ist besonders erfreulich – spiegelt sich doch in der Kooperation zwischen dem in der bayerischen Wahlheimat des Komponisten ansässigen Richard-Strauss-Institut und der traditionsreichen Gesellschaft mit Sitz in Wien einmal mehr die europäische Dimension des Themas wider. Richard Strauss-Jahrbuch 2011 Hg. von der Internationalen Richard Strauss-Gesellschaft in Wien und dem Richard-Strauss-Institut in Garmisch-Partenkirchen Redaktion: Günter Brosche (Wien) und Jürgen May (Garmisch-Partenkirchen) Tutzing: Hans Schneider 2011 [08.01.2012] RICHARD-STRAUSS-WETTBEWERB 2012 FÜR VIOLONCELLO Der jährlich von der Richard-Strauss-Gesellschaft e.V. ausgerichtete Richard-Strauss-Wettbewerb ist im Jahr 2012 für das Fach Violoncello ausgeschrieben. Die Ausschreibung steht unter http://www.richard-strauss-institut.de/violoncellowettbewerb2012.pdf zum Download bereit oder kann beim Richard-Strauss-Institut angefordert werden. [26. Oktober 2011] RICHARD-STRAUSS-QUELLENVERZEICHNIS IST ONLINE Unter großem Interesse der Öffentlichkeit wurde am 20. Oktober im Konzertsaal des Richard-Strauss-Instituts (RSI) in Garmisch-Partenkirchen eine einzigartige Online-Datenbank vorgestellt: das Richard-Strauss-Quellenverzeichnis (RSQV), für jedermann zugänglich auf www.rsi-rsqv.de. Die RSQV-Datenbank ist das Zwischenergebnis einer zweijährigen intensiven Forschungsarbeit. Dahinter steht ein seit Oktober 2009 am RSI ansässiges, dreijähriges Forschungsprojekt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert wird. Die Projektmitarbeiter Dr. Claudia Heine und Adrian Kech, M.A., die neben dem Inhalt auch für das Konzept der Datenbank verantwortlich sind, führten die Zuhörer in die Welt dieses Recherchemittels ein, das „neue Maßstäbe in der musikwissenschaftlichen Datenbank-Recherche“ setzen soll, wie der Projektleiter Jürgen May betonte. Programmiert wurde die Datenbank von der IT-Gruppe Geisteswissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität in München (LMU). Das RSQV ist ein modernes Rechercheinstrument, das höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügt, und leistet wichtige und aktuelle Basisarbeit für die Forschung zum Komponisten Richard Strauss. Der Interessierte findet in der Datenbank Musikquellen von der ersten Skizze bis zum Erstdruck eines jeden Werks von Richard Strauss und kann sowohl die Quellen als auch die Werke mittels verschiedener Suchkriterien beliebig recherchieren. „Der Inhalt und der Bearbeitungsgrad der Datensätze sind maximal transparent“, erläuterte Kech. Eine besonders hohe Qualität der Datensätze können Heine und Kech vor allem dann garantieren, wenn die Quelle im Original gesichtet wurde. Ziel ist es, im Idealfall bis zum Ende der Projektlaufzeit sämtliche öffentlich zugänglichen Quellen einzusehen. „Denn die Sekundärliteratur liefert leider teilweise nur rudimentäre, ungenaue oder veraltete Angaben“, argumentierte Heine und machte dies an ausgewählten Beispielen deutlich. Die Datenbank stellt sich dem Benutzer also als work-in-progress dar. Die Inhalte werden von nun an sozusagen in Echtzeit aktualisiert, die Zahl der Datensätze wird kontinuierlich steigen. Das RSQV ist vielseitig vernetzt. Zu den Kooperationspartnerner des Projekts gehört unter anderem die seit Februar 2011 an der LMU etablierte Richard-Strauss-Gesamtausgabe. Zugang zur Datenbank: http://www.rsi-rsqv.de Weitere Informationen zum RSQV: http://www.richard-strauss-institut.de/rsqv.php3 [26. Oktober 2011] Erstmals auf Sardinien: FESTIVAL "LE PIACE RICHARD STRAUSS?" IN CAGLIARI Zum ersten Mal fand in diesem Sommer in der sardischen Hauptstadt Cagliari das Festival "Le piace Richard Strauss?" statt. In fünf Konzerten, vom 28. August bis zum 1. September, waren vor allem frühe Werke von Richard Strauss zu hören: Kammermusik, Klavierstücke, die Melodramen und Kompositionen für Bläserensemble. Gleichzeitig war die Ausstellung "Richard Strauss in Italia" zu sehen, eine überarbeitete und konzentrierte Version der Ausstellung, die der Musikwissenschaftler Dr. Giangiorgio Satragni 2003 für das Richard-Strauss-Institut zusammengestellt hatte. Mit viel Enthusiasmus hatte das Organisationsteam (Nicola Fioravanti, Riccardo Ghiani, Silvia Spano) das Programm zusammengestellt und Musiker sowohl aus Cagliari als auch von auswärts für das Projekt gewonnen. Als besonders erfolgreich und letztlich auch zukunftweisend für das Festival erwies sich dabei das Abschlusskonzert des "Ensemble del Festival": Unter der Leitung des Dirigenten Gérard Korsten hatten Bläser von Konservatorium und Opernorchester der Inselhauptstadt sowie auswärtige Musiker gemeinsam das Programm des Abends erarbeitet. Das Richard-Strauss-Institut wirkte als Haupt-Kooperationspartner an der Veranstaltungsreihe mit. Gemeinsam mit Satragni hatten Dr. Christian Wolf und Dr. Jürgen May den Organisatoren schon bei der Planung beratend zur Seite gestanden. Die Konzerte in Cagliari wurden schließlich von Wolf, May und Satragni abwechselnd moderiert. Das zum Ende des Festivals hin deutlich zunehmende Publikumsinteresse ermutigte die Veranstalter, die Idee von "Le piace Richard Strauss?" weiterzuentwickeln: Über eine Fortsetzung im nächsten Jahr wird bereits nachgedacht. [8. September 2011] DREI FÖRDERPREISE BEIM RICHARD-STRAUSS-GESANGSWETTBEWERB AM 18. MÄRZ 2011 Am Freitag, den 18. März 2011 fand im Kleinen Konzertsaal der Musikhochschule München der Gesangswettbewerb der Richard-Strauss-Gesellschaft statt. Aus den insgesamt 26 Bewerbungen wurden vorab anhand der eingereichten Demo-Aufnahmen 8 Kandidatinnen und Kandidaten für das Vorsingen ausgewählt. Nach der ersten Runde (Programm freier Wahl) wurden 4 Teilnehmer zur zweiten Runde (Werke von Strauss) zugelassen. Am Ende beschloss die Jury, in diesem Jahr keinen ersten Preis zu vergeben. Stattdessen wurde drei Sängerinnen und Sängern jeweils ein Förderpreis in Höhe von 1.000,- € zuerkannt. Über diese besondere Auszeichnung freuen konnten sich Anne Bredow, Sopran (32 Jahre, München), Maria Bulgakova, Sopran (35 Jahre, Lübeck) und Ulrich Burdack, Bass (29 Jahre, Innsbruck). [22. März 2011] KRITISCHE AUSGABE DER WERKE VON RICHARD STRAUSS Ein neues Projekt der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Ab 2011 entsteht in München die erste historisch-kritische Ausgabe der musikalischen Werke von Richard Strauss. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat in ihrer Sitzung im Oktober beschlossen, das Vorhaben in das Akademienprogramm aufzunehmen. Es wird von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften betreut und an der LMU München unter der Leitung des Musikwissenschaftlers Hartmut Schick durchgeführt. Das Projekt hat eine Laufzeit von 25 Jahren. Kooperationspartner ist das Richard-Strauss-Institut in Garmisch-Partenkirchen, das von Anfang an - von der Planung bis zur Antragstellung - an dem Projekt mitgewirkt hat. Insbesondere mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Richard-Strauss-Quellenverzeichnis leistet es bereits wichtige Vorarbeiten für die Werkausgabe. Die kritische Werkausgabe wird eine Auswahl treffen, die die wichtigsten Gattungen und Werkgruppen jeweils vollständig erfasst. Internationale Experten und wissenschaftlicher Nachwuchs sind eng in das Projekt einbezogen; über entsprechendes Aufführungsmaterial werden die Ergebnisse in die internationale Musikpraxis eingehen. Ergänzende Dokumentenbände werden die Entstehung und Rezeption der Werke dokumentieren. [November 2010] DREI FÖRDERPREISE BEIM RICHARD-STRAUSS-VIOLIN-WETTBEWERB AM 4. MÄRZ 2010 Erstmals in ihrer langjährigen Wettbewerbs-Geschichte richtete die Richard-Strauss-Gesellschaft am 4. März im Münchner Gasteig ihren Wettbewerb im Fach VIOLINE aus. Die Teilnehmer waren aufgerufen, sich den Violinwerken von Richard Strauss zu widmen und in der ersten Runde seine in vielen Kammermusikprogrammen präsente Violinsonate op. 18 zu spielen. Den drei von der hochkarätig besetzten Jury (Prof. Dr. h.c. Ks. Brigitte Fassbaender - Vorsitzende, Arabella Steinbacher, Florian Sonnleitner, Markus Wolf) ausgewählten Finalisten oblag es anschließend, das 1882 komponierte Violinkonzert von Richard Strauss zu interpretieren. Dieses nur selten aufgeführte Jugendwerk stellt mit technischer Raffinesse und hohem Anspruch an die Gestaltungskraft des Solisten eine Herausforderung von besonderem Format dar. Die Jury beschloss, in diesem Jahr keinen ersten Preis zu vergeben, sondern den drei erfolgreichen jungen Nachwuchstalenten der Schlussrunde für ihre künstlerischen Leistungen jeweils einen Förderpreis in Höhe von 1.000,- € zuzuerkennen. Über diese besondere Auszeichnung freuen konnte sich die in der Ukraine geborenen 21jährige Geigerin Oleksandra Fedosova, die an der Münchner Musikhochschule bei Prof. Gottfried Schneider studiert und 2010 in die Akademie der Münchner Philharmoniker aufgenommen wurde. Auch an den Koreaner Jae-Young Kim, Meisterschüler in der Violinklasse von Prof. Christoph Poppen, ebenfalls an der Münchner Hochschule studierend und bereits bei verschiedenen internationalen Wettbewerben wie u.a. dem Isang-Yun Wettbewerb und dem Prager Frühling erfolgreich, und an Leonid Smorguner, Meisterschüler aus der Violinklasse des Star-Geigers Maxim Vengerov, wurde jeweils ein Förderpreis verliehen. Die zahlreichen Besucher, die den Wettbewerb im Kleinen Konzertsaal mitverfolgt hatten, freuten sich am Ende gemeinsam mit den Preisträgern über einen facettenreichen und spannenden Wettbewerbstag. [8. März 2010] UNBEKANNTE KOMPOSITION VON RICHARD STRAUSS VERÖFFENTLICHT Ein verschollen geglaubtes Lied von Richard Strauss, „Aus der Kindheit“ nach einem Text von Julius Sturm, ist jetzt erstmals als Druckausgabe im Verlag Schott erschienen, herausgegeben vom Leiter des Richard-Strauss-Instituts, Christian Wolf. Strauss hatte das Lied als 14jähriger komponiert und zusammen mit weiteren Liedern der mit der Familie befreundeten Sängerin Sophie Diez gewidmet. Das Manuskript des Liedes, das 1908 in die USA verkauft worden war, konnte 2007 von einem deutschen Privatsammler ersteigert werden. Bei ihrem Liederabend am 20. Juni 2009 im Rahmen des Richard-Strauss-Festivals Garmisch-Partenkirchen hatte Annette Dasch, begleitet von Wolfram Rieger, das Lied „Aus der Kindheit“ zum ersten Mal öffentlich aufgeführt. Richard Strauss AUS DER KINDHEIT für Singstimme und Klavier Erstausgabe, hrsg. von Christian Wolf Schott, Mainz 2009 RICHARD STRAUSS IM SPIEGEL DER KARIKATUR Gerade erschienen ist der neue Band der renommierten "Blauen Reihe", der Veröffentlichungen der Richard-Strauss-Gesellschaft: "Richard Strauss - Sein Leben und Werk im Spiegel der zeitgenössischen Karikatur". Richard Strauss war einer der gefeierten Komponisten des 20. Jahrhunderts und zugleich eine umstrittene Persönlichkeit. Kein Wunder, dass er zur Zielscheibe einer Kunstform wurde, die zur selben Zeit, als Strauss‘ Karriere begann, ihre große Blüte feierte: der Karikatur. Roswitha Schlötterer-Traimer, über Jahrzehnte eine profilierte Strauss-Forscherin, eröffnet in ihrer Zusammenstellung ein Panorama von 1894 bis 1942. Ihre Kommentare ordnen die Karikaturen in den zeitgeschichtlichen Kontext ein. Dieser Band ist zugleich der erste der Reihe, der vom Richard-Strauss-Institut herausgegeben wird und bei Schott Music erscheint. Richard Strauss Sein Leben und Werk im Spiegel der zeitgenössischen Karikatur Ausgewählt und kommentiert von Roswitha Schlötterer-Traimer Veröffentlichungen der Richard-Strauss-Gesellschaft, Bd. 20 368 Seiten, 178 s/w-Abbildungen € 49.95 [D] / € 51,40 [A] / sFr 85,- Erhältlich über den Buchhandel und im Richard-Strauss-Institut [13. Oktober 2009] ARBEIT AM QUELLENVERZEICHNIS HAT BEGONNEN Seit dem 1. Oktober arbeiten zwei Musikwissenschaftler im Richard-Strauss-Institut am "Verzeichnis der Quellen zu den Werken von Richard Strauss als elektronische Publikation". Die beiden neuen Mitarbeiter, Dr. Claudia Heine und Adrian Kech, werden sich in den kommenden drei Jahren der mühsamen, aber spannenden Aufgabe widmen, die Quellen zu Strauss‘ Kompositionen zu recherchieren, zu beschreiben und zu verzeichnen. Mit Claudia Heine, die soeben in Zürich ihr Studium abgeschlossen hat, konnte eine hochqualifizierte Wissenschaftlerin gewonnen werden. Adrian Kech, der in Kürze in München seine Dissertation abschließen wird, ist darüber hinaus bereits ein ausgewiesener Strauss-Fachmann. Mit dem Projekt, das aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert wird, geht das Richard-Strauss-Institut eine der dringlichsten Aufgaben im Bereich der Grundlagenforschung zu Richard Strauss an. [13. Oktober 2009] NEUES FORSCHUNGSPROJEKT Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die vom Richard-Strauss-Institut (RSI) beantragten Mittel für das Projekt "Verzeichnis der Quellen zu den Werken von Richard Strauss als elektronische Publikation" in vollem Umfang bewilligt. Die von der DFG gewährten Mittel umfassen - die Personalkosten für 2 wissenschaftliche Mitarbeiter (Vollzeit) sowie eine studentische Hilfskraft (stundenweise) - Sachmittel zur Abdeckung laufender Kosten in erheblichem Umfang. Für die Dauer des Projekts sind 36 Monate veranschlagt. Während für viele Komponisten, deren Schaffensschwerpunkt in das ausgehende 19. Jahrhundert und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts fällt (z.B. Reger, Schönberg, Hindemith), die Grundlagenforschung in Form von Werk- und Quellenverzeichnissen auf den Weg gebracht ist oder aber die Arbeit an kritischen Gesamtausgaben bereits begonnen oder sogar abgeschlossen wurde, steht die Strauss-Forschung hier erst am Anfang. Das Gesamtwerk von Richard Strauss ist äußerst umfangreich: Die neueste Ausgabe des Werkverzeichnisses von Franz Trenner (1999) verzeichnet 298 Nummern, darunter 23 Bühnenwerke, 27 große Orchesterwerke sowie über 200 Lieder, von denen häufig mehrere unter einer Werknummer zusammengefasst sind. Weitere 150 Kompositionen setzen sich zusammen aus Chorwerken, Bearbeitungen, Kammermusik, Märschen, kleineren Gelegenheitswerken und Fragmenten. Nach vorsichtiger Hochrechnung ist von einem Gesamtvolumen von mindestens ca. 2300 einzelnen Quellen auszugehen, begonnen jeweils mit der Textvorlage (bei textgebundenen Werken) bis hin zur gedruckten Erstausgabe. Hinzu kommen über 150 Skizzenbücher sowie etwa 200 einzelne Skizzenblätter. Ziel des Vorhabens ist die Schaffung eines umfassenden und jederzeit aktualisierbaren Verzeichnisses der Quellen zu den Werken von Richard Strauss. Dazu gehören: 1. Autographe Quellen (Niederschriften von Richard Strauss selbst) 1.1. Skizzen 1.2. Particell (Vorstufe der Partitur) 1.3. Partitur 1.4. Partiturabschriften 2. Abschriften von anderer Hand 3. Gedruckte Quellen 3.1. Korrekturfahnen 3.2. Erstausgaben 4. Aufführungsmateriale 5. Sonstige Quellen 6. Quellen zu Textvorlagen Um optimale Recherchemöglichkeiten im Quellenverzeichnis zu ermöglichen, werden die Forschungsergebnisse in elektronischer Form als Datenbank veröffentlicht; diese soll sowohl online zugänglich gemacht als auch auf CD-Rom vertrieben werden. Mit der Bewilligung der von der DFG gewährten Mittel kann erstmals ein größeres Projekt von erheblicher wissenschaftlicher Relevanz durch das RSI umgesetzt werden. Die Ansiedlung eines solchen Forschungsprojektes am RSI wird das internationale Renommee des Instituts als musikwissenschaftliche Forschungseinrichtung erheblich verbessern und bedeutet somit eine weitere Aufwertung des Kulturstandortes Garmisch-Partenkirchen. Darüber hinaus gehört das Vorhaben zu den zentralen Vorarbeiten für die Umsetzung der kritischen Ausgabe der Werke von Richard Strauss, deren Vorbereitungen momentan langfristig getroffen werden. [4. Mai 2009] FALKO HÖNISCH GEWINNT RICHARD-STRAUSS-WETTBEWERB 2009 Den jährlich stattfindenden Wettbewerb der Richard-Strauss-Gesellschaft München, der 2009 wieder in der Kategorie Gesang ausgeschrieben war, hat der Bariton Falko Hönisch aus Stuttgart gewonnen. Er erhält die Richard-Strauss-Medaille sowie einen Geldpreis in Höhe von 3.000 EUR. Förderpreise in Höhe von je 1.000 EUR gingen an Susanne Gritschneder, Mezzosopran/Alt (Lausanne, Schweiz) und Nam Won Huh, Tenor (München). Die Preisverleihung durch die Vorsitzende der Richard-Strauss-Gesellschaft, Frau Ks. Brigitte Fassbaender, findet im Rahmen des Festaktes zur Eröffnung des Richard-Strauss-Festivals am 20. Juni 2009 um 16:00 Uhr im Konzertsaal Richard Strauss des Kongresshauses Garmisch-Partenkirchen statt. Hier wird Falko Hönisch auch mit Liedern von Richard Strauss zu hören sein. Darüber hinaus präsentieren sich die Preisträger bei einem Konzert am 19. Oktober 2009 im Kleinen Konzertsaal des Münchner Gasteig. [8. Mai 2009] "BEI RICHARD STRAUSS IN GARMISCH-PARTENKIRCHEN" Mit historischen Fotografien aus dem Nachlass von Richard Strauss und den neuen, hervorragenden Aufnahmen von Anton Brandl bietet das vom Richard-Strauss-Institut herausgegebene Buch "Bei Richard Strauss in Garmisch-Partenkirchen" einen Einblick in die Garmischer Villa, wo schöpferisches Wirken, die Auseinandersetzung mit der abendländischen Kunst- und Kulturgeschichte und nicht zuletzt die Familie Leben und Alltag des berühmten Komponisten und Dirigenten bestimmten. Das Buch ist erhältlich im Richard-Strauss-Institut und bei der Tourist Information Garmisch-Partenkirchen. [8. Mai 2008] Christian Wolf / Jürgen May BEI RICHARD STRAUSS IN GARMISCH-PARTENKIRCHEN Fotos von Anton Brandl Prestel, München - Berlin - London - New York 2008 71 S., 9,95 € CHRISTINE HOFMANN: ANSPRECHPARTNERIN IN SACHEN KULTUR Am 15. Juli 2008 hat Christine Hofmann ihre Arbeit im neu errichteten Kulturbüro des Marktes Garmisch-Partenkirchen begonnen. Die Einstellung einer Fachkraft für Kulturmanagement war im Dezember letzten Jahres als Teil des Kulturkonzepts Garmisch-Partenkirchen vom Gemeinderat beschlossen worden. Unter den mehr als 60 Bewerbern überzeugte Hofmann durch ihre hohe Qualifikation ebenso wie durch ihr persönliches Auftreten. Die gebürtige Münchnerin hat eine Ausbildung als Betriebswirtin und Kulturmanagerin absolviert und viele Jahre in verantwortlicher Position in den Bereichen Konzert- und Theatermanagement gearbeitet. Zuletzt war sie in einem Museum in Niedersachsen tätig. Hofmann wird nicht nur für die organisatorischen Aufgaben rund um Richard-Strauss-Festival, Sinfonie- und Kammerkonzerte sowie Veranstaltungen im Rahmen der Wintersport- und Kulturwochen zuständig sein. Sie steht auch als Ansprechpartnerin in Sachen Kultur für Künstler, Vereine und Geschäftsleute in Garmisch-Partenkirchen zur Verfügung. Seinen Sitz hat das Kulturbüro im Richard-Strauss-Institut, dessen Team die neue Mitarbeiterin unterstützen wird. Wir heißen sie in Garmisch-Partenkirchen herzlich willkommen und wünschen ihr einen erfolgreichen Einstieg in ihre neue Tätigkeit. [16. Juli 2009] BRIGITTE FASSBAENDER LEITET RICHARD-STRAUSS-FESTIVAL AB 2009 Von 2009 an wird Frau Prof. Dr. h.c. Ks. Brigitte Fassbaender die Künstlerische Leitung des Richard-Strauss-Festivals übernehmen. Mehr als drei Jahrzehnte lang gehörte Fassbaender zu den bedeutendsten Strauss-Interpreten. Zwischen 1974 und 1988 prägte sie die Titelrolle im „Rosenkavalier“, 1994 beendete sie ihre Karriere als Opernsängerin mit einer „Elektra“ an der Metropolitan Opera in New York. Schon zu Beginn der 90er Jahre begann Fassbaender selbst Opern zu inszenieren. Seit 1999 leitet sie mit großem Erfolg als Intendantin die Geschicke des Tiroler Landestheaters Innsbruck. Dass eine herausragende Künstlerpersönlichkeit wie Brigitte Fassbaender, die auch Vorsitzende der Richard-Strauss-Gesellschaft ist, für das Richard-Strauss-Festival gewonnen werden konnte, stellt einen besonderen Glücksfall für Garmisch-Partenkirchen dar und setzt den gemeinsam mit Bernd Gellermann begonnenen Erneuerungsprozess fort. Die Neubesetzung der Künstlerischen Leitung des Festivals ist Teil des Kulturkonzepts, das der Gemeinderat des Marktes Garmisch-Partenkirchen in seiner Sitzung am Donnertag, den 13. Dezember beschlossen hat. So wird der Markt schon in Kürze eine Fachkraft für Kulturmanagement einstellen. Diese wird, in Kooperation mit dem Richard-Strauss-Institut und GAP Tourismus sowie bewährten Partnern nicht nur das Festival, aber auch andere Veranstaltungen des Marktes wie etwa die Abonnement-Konzerte konzeptionell entwickeln, organisieren und koordinieren. [17. Dezember 2007] | |||||||||||||||||